Neue Funktionen bei Whatsapp
: So lassen sich bessere Fotos und Videos versenden

Auf Whatsapp lassen sich Fotos und Videos nun mit Effekten versehen. Zudem haben sich die Messenger-Macher etwas zu Stickern und Reaktionen einfallen lassen.
Von
Thomas Veitinger,
dpa
Ulm
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Smartphone mit Emojis aus WhatsApp vor dem WhatsApp-Logo: SYMBOLBILD - Um Fotos und Videos kreativer zu gestalten, hat Whatsapp jetzt neue Effekte und Filter eingeführt. (zu dpa: «Whatsapp: Kameraeffekte für Fotos und Videos sind da») Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Um Fotos und Videos kreativer zu gestalten, hat Whatsapp jetzt neue Effekte und Filter eingeführt.

Fabian Sommer/dpa-tmn/dpa
  • Whatsapp bietet jetzt Effekte und Filter für Fotos und Videos an.
  • Nutzer können aus 30 verschiedenen Filtern, Hintergründen und Effekten wählen.
  • Selfie-Sticker, Sticker-Sets teilen und schnellere Reaktionen sind neue Funktionen.
  • Selfie-Sticker sind zunächst nur für Android verfügbar, iOS folgt später.
  • Funktionen sind ab sofort für Android und iOS verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus insgesamt 30 Filtern, Hintergründen und Effekten für Fotos und Videos können Whatsapp-Nutzerinnen und -Nutzer auswählen, wenn sie ihre Aufnahmen kreativ verändert in Chats senden möchten. Das kommt Ihnen bekannt vor? Richtig: Es handelt sich um die gleichen Effekte, die seit Herbst letzten Jahres auch schon für Videocalls verfügbar sind. Wegen der großen Beliebtheit habe man den Anwendungsbereich des Features erweitert, wie die Meta-Tochter mitteilt.

Kreativer, unterhaltsamer oder ausdrucksstärker

Die Effekte und Filter sollen helfen, auch Fotos und Videos kreativer, unterhaltsamer oder ausdrucksstärker zu machen. Hintergründe wie etwa Strand, Wald oder Party können aber auch dazu dienen, private Räume oder Umgebungen vor neugierigen Blicken zu schützen.

Filter wie „Warm“ bringen etwa eine gemütliche Atmosphäre in bewegte und nicht bewegte Bilder, „Prismenlicht“ verleiht ihnen dagegen etwas Künstlerisches.

Neues auch bei Stickern und Reaktionen

Drei weitere neuen Whatsapp-Funktionen sind:

Selfie-Sticker: Selfies können Nutzerinnen und Nutzer nun auch in personalisierte Sticker umwandeln. Das geht, indem man auf „Sticker erstellen“ tippt, die Kamera-Option wählt, ein Selfie macht und dann daraus eigenen, persönlichen Sticker erstellt.

Sticker-Sets teilen: Wenn ein Sticker-Set so gut gefällt, dass man das ganze Paket gerne mit anderen teilen möchte, ist das ab sofort direkt im jeweiligen Chat möglich.

Schnellere Reaktionen: Um fix zu reagieren, kann man einfach auf die jeweilige Nachricht doppeltippen, um zu reagieren. Dann erscheinen zum Auswählen direkt die Emojis, die man für Reaktionen am häufigsten verwendet.

Fast alle neuen Features sollen ab sofort für Android und iOS ausgerollt werden. Einzige Ausnahme: Die Selfie-Sticker-Funktion bleibt zunächst nur Android-Nutzerinnen und -Nutzern vorbehalten, soll später aber auch auf iPhones kommen.

Sprachnachricht in Text umwandeln

Eine weitere Funktion ist das Umwandeln von Sprachnachrichten in Text, das Transkribieren. Die neue Funktion wird in iOS und Android seit einigen Wochen ausgerollt und ist noch nicht auf allen Geräten verfügbar. Zur Aktivierung muss die neueste Version von WhatsApp genutzt werden. Möglicherweise ist ein Update fällig. Dazu auf den Google Play Store gehen und das Profilsymbol oben berühren. Unter „Apps und Geräte“ gibt es die Möglichkeit, ausstehende Updates herunterzuladen.

So wird die Funktion aktiviert: Die Einstellungen von WhatsApp öffnen und auf „Chats“ tippen. Die Option „Transkriptionen von Sprachnachrichten“ einschalten. Dann die Sprache für die Transkriptionen auswählen. Wenn Deutsch noch nicht erhältlich ist, heißt es warten.

Um eine Sprachnachricht zu transkribieren, lange auf eine Sprachnachricht drücken und  „Transkribieren“ auswählen. Die Transkription lässt sich über den Pfeil nach unten verlängern. Zur Qualität schreibt Whatsapp allerdings selbst: „Es ist möglich, dass Transkriptionen von Sprachnachrichten ungenau sind.“