Nahverkehr Ulm/Neu-Ulm
: 46 neue E-Busse für viele Millionen Euro

SWU setzt auf Elektromobilität. Gekauft wird vor Ort.
Von
Thomas Veitinger
Ulm
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Werden ab 2024 in Ulm fahren: Elektrogelenkomnibusse der SWU. 14 solcher Fahrzeuge hat das kommunale Unternehmen bestellt. 2027 übernehmen die SWU den Stadtbusverkehr in Neu-Ulm mit E-Bussen.

Mercedes-Benz eCitaro G mit vollelektrischem Antrieb, Exterieur, rauchsilber metallic, 2 x elektrischer Radnabenmotor, 2 x 125 kW, 2 x 485 Nm, 7 Festkörperbatterien, 63 kWh pro Festkörperbatterie, Preventive Brake Assist, Sideguard Assist, LED-Scheinwerfer, Länge/Breite/Höhe: 18.125 /2.550/3.400 mm, Beförderungskapazität: 1/157  

Mercedes-Benz eCitaro G with all-electric drive, exterior, smoke silver metallic, 2 x electric hub motor, 2 x 125 kW, 2 x 485 Nm, 7 solid-state batteries, 63 kWh per solid-state battery, Preventive Brake Assist, Sideguard Assist, LED headlamps, length/width/height: 18.125 /2550/3400 mm, passenger capacity: 1/157.

Elektrogelenkomnibusse fahren bereits für die SWU.

SWU
  • SWU bestellt 37 Elektrobusse von Daimler, Option auf 9 weitere – Investition: 34,6 Mio. Euro.
  • Busse: 15 Dreitürer (12 m) und 22 Gelenkbusse (18 m) – Platz für bis zu 143 Passagieren.
  • Verbesserte Barrierefreiheit: Mehr Raum für Rollstühle, Kinderwagen und Rollatoren.
  • Laden im Depot und unterwegs per Stromabnehmer – angepasst an Ulms Buslinien.
  • Ab 2027: Über 50 % der SWU-Busflotte batterieelektrisch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die SWU setzt weiter auf Elektromobilität. Nach einer europaweiten Ausschreibung haben sich die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm für 37 batterieelektrische Busse von Daimler Buses entschieden. Dies teilte Daimler Truck mit. Dazu kommt eine Option auf weitere neun Elektrobusse des Modells eCitaro. Gesamtinvestition: 34,6 Millionen Euro. „Elektromobilität im ÖPNV ist ein zentraler Schlüssel für lebenswerte Städte“, sagte Bus-Chef Till Oberwörder laut Mitteilung.

Mehr Platz für Rollstühle

Unter den bereits bestellten Bussen sind 15 dreitürige Fahrzeuge mit einer Länge von etwa zwölf Metern und 22 viertürige E-Gelenkbusse mit mehr als 18 Metern Länge. Sie befördern bis zu 65 beziehungsweise 143 Passagiere. Eine Verbesserung der Barrierefreiheit soll durch größeren Platz für Rollstühle, Kinderwagen oder Rollatoren erreicht werden. Die Busse werden nicht nur an Steckdosen über der Vorder­achse im Busdepot geladen, sondern auch unterwegs an speziell dafür aus­gelegten Haltestellen über einen Stromabnehmer auf dem Busdach. Diese sei notwendig, um „den anspruchsvollen Buslinienverläufen in Ulm und Neu-Ulm“ gerecht zu werden.

Das größte Werk von Daimler Buses befindet sich in Neu-Ulm. SWU-Verkehrschef Ralf Gummersbach begrüßte, „dass es sich um einen deutschen Hersteller mit einem Standort direkt hier in Neu-Ulm handelt. So bleibt ein erheblicher Teil der Wertschöpfung im Land – das stärkt unsere heimische Wirtschaft und bringt zusätzliche Vorteile für Service und Wartung“.

Die 1999 gegründete SWU Verkehr transportiert im öffentlichen Personennahverkehr jährlich über 41 Millionen Fahrgäste. Mit den neuen eCitaro Elektrobussen erhöht sich der Anteil der batterieelektrischen Busse im Fuhrpark der SWU Verkehr ab 2027 auf mehr als die Hälfte der Busflotte.