Nahost-Konflikt
: Ölpreise steigen nach Trump-Drohung deutlich

Ein Barrel Brent-Öl erreicht den höchsten Stand seit Ende Juli. Grund für den Preisantrieb sind einmal mehr Aussagen des US-Präsidenten.
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red/dpa
New York/London
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US-Präsident Donald Trump spricht während eines Treffens mit führenden Vertretern der Technologiebranche im Roosevelt Room des Weißen Hauses. (Archivbild)

Jacquelyn Martin/AP/dpa
  • Ölpreise steigen deutlich – Brent erreicht 93,76 Dollar, zeitweise 94,71 Dollar.
  • Auslöser sind neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran.
  • Trump droht mit „Wirtschaftskrieg“ und Konsequenzen für Unterstützer Teherans.
  • China warnt die USA vor weiteren Sanktionen und wäre besonders betroffen.
  • Ein Analyst sieht Trumps jüngste Aussagen als Treiber der Preise am Markt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Ölpreise sind nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran deutlich gestiegen. Im Tagesverlauf bauten sie ihre Kursgewinne aus dem frühen Handel deutlich aus. 

Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde bei 93,76 Dollar gehandelt und damit mehr als zwei Prozent höher als am Vortag. Zeitweise ging es bis auf 94,71 Dollar und damit den höchsten Stand seit Ende Juli.

Am Ölmarkt bleibt die Entwicklung im Iran-Krieg das bestimmende Thema. Nachdem sich die Preise in den vergangenen Tage in einer vergleichsweise engen Handelsspanne gehalten hatten, legten sie seit dem Vormittagshandel wieder stärker zu. Zuvor hatte der US-Präsident vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran dem Iran mit einem „Wirtschaftskrieg“ gedroht.

Zudem machte Trump deutlich, dass Länder mit wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie den Iran unterstützen. Daraufhin warnte die Regierung in Peking die USA vor weiteren Sanktionen. China zählt zu den Ländern, die von Trumps Drohung besonders betroffen wären. Die Volksrepublik ist der größte Handelspartner des Irans und nimmt einen Großteil seiner Ölexporte ab.

Nach Einschätzung des Analysten Tamas Varga vom Handelshaus PVM Oil Associates werden die Ölpreise durch „die jüngste Breitseite Trumps in die Höhe getrieben“. Die Drohung des US-Präsidenten mit einem Wirtschaftskrieg gegen den Iran werde am Markt als Eskalation des schwelenden Konflikts wahrgenommen.