Milliarden-Pleitier René Benko
: Erster Prozess gegen österreichischen Immobilienunternehmer

Der ehemalige Immobilien-Milliardär René Benko sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Nun beginnt der Prozess gegen ihn.
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AFP - Fremdkollektion
Wien
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Signa-Gründer Benko: ARCHIV - 22.05.2024, Österreich, Wien: Signa-Gründer René Benko trifft im Parlament für die Befragung in einem parlamentarischen Ausschuss ein. (zu dpa: «U-Haft für Immobilieninvestor René Benko beantragt») Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Signa-Gründer René Benko.

Georg Hochmuth/APA/dpa
  • Prozess gegen Ex-Milliardär René Benko startet in Innsbruck – Vorwurf: Konkursvergehen.
  • Benko soll Vermögenswerte beiseitegeschafft und Geld an seine Mutter übertragen haben.
  • Gründer des insolventen Signa-Konzerns sitzt seit Januar in Untersuchungshaft.
  • Ermittlungen der WKStA umfassen mehrere Stränge im Zusammenhang mit der Signa-Pleite.
  • Urteil könnte bereits am Mittwoch fallen – ihm drohen mehrere Jahre Haft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Innsbruck beginnt am Dienstag ein erster Gerichtsprozess gegen den Immobilienunternehmer und Gründer des insolventen Signa-Konzerns, René Benko. Es geht um zwei Konkursvergehen, die dem 48-Jährigen vorgeworfen werden: Er soll während des Insolvenzverfahrens Vermögenswerte beiseitegeschafft und Geld an seine Mutter übertragen haben. Ihm drohen mehrere Jahre Haft.

Urteil könnte bereits am Mittwoch fallen

Der Prozess betrifft nur einen von einer ganzen Reihe von Ermittlungssträngen der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) im Zusammenhang mit der Signa-Pleite. Benko hatte mit dem Kauf von Immobilien ein Millionen-Vermögen angehäuft. In Deutschland gehörten dem Unternehmer zeitweise etwa die Warenhauskette Galeria und das Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Dem rasanten Aufstieg folgte aber ein ebenso steiler Abstieg. Derzeit sitzt Benko in Untersuchungshaft, ein Urteil könnte am Mittwoch fallen.