Metro
: Handelskonzern steigert Umsatz und erwartet Verlust

Der Großhandelskonzern hat im vergangenen Geschäftsjahr zulegt, doch im letzten Quartal schwächte sich das Wachstum ab. In Deutschland reicht es nur für eine Stagnation.
Von
dpa
Düsseldorf
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Der Großhandelskonzern Metro hat im vergangenen Geschäftsjahr zugelegt (Archivbild).

Federico Gambarini/dpa
  • Metro steigert Umsatz 2023/24 um 1,6% auf 31 Mrd. Euro, trotz schwächerem Wachstum im letzten Quartal.
  • Im vierten Quartal stagnierte der Umsatz in Deutschland, Gesamtumsatz lag bei 8 Mrd. Euro.
  • Ebitda-Ergebnis voraussichtlich am unteren Ende der Prognose, Verlust je Aktie erwartet.
  • Rahmenbedingungen gelten als „herausfordernd“, detaillierte Zahlen kommen am 10. Dezember.
  • Vorstandschef Steffen Greubel äußerte sich nach Börsenschluss in Düsseldorf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Großhandelskonzern Metro hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 zugelegt und seine Prognose erreicht. Im vierten Quartal schwächte sich das Wachstum aus eigener Kraft aber ab. Metro bezeichnete die Rahmenbedingungen bei der Vorlage der vorläufigen Umsatzzahlen als „herausfordernd“. Dies gelte auch für den Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2024/25, sagte Vorstandschef Steffen Greubel am Montag nach Börsenschluss in Düsseldorf. 

Der Umsatz stieg per Ende September um 1,6 Prozent auf 31 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Dabei schwächte sich das Wachstum im Schlussquartal ab und lag aus eigener Kraft bei 3,8 Prozent. So stagnierte etwa der Umsatz im wichtigen Deutschland-Geschäft auf Vorjahreshöhe. Im vierten Quartal erreichte Metro einen Umsatz von 8 Milliarden Euro, nach 7,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte im vergangenen Geschäftsjahr gefallen sein. Metro geht vom unteren Ende der ausgegebenen Spanne aus - sie reicht von einem Rückgang von 100 Millionen Euro bis zu einem Plus um 50 Millionen Euro. Für das Ergebnis je Aktie geht der Konzern von einem Verlust aus. Die ausführlichen Zahlen wollen die Düsseldorfer am 10. Dezember vorstellen.