Medien: Zusammenschluss von Ulm und Stuttgart jetzt perfekt

Das Verlagshaus der Neuen Pressegesellschaft (SÜDWEST PRESSE) in Ulm.
Bernd Weißbrod/dpa- Die Neue Pressegesellschaft (NPG) übernimmt Mehrheit an der Medienholding Süd.
- Zusammenschluss genehmigt am 27. Juni, Abschluss der Verträge am 1. August.
- NPG steigt zur Nummer Drei der regionalen Medienhäuser in Deutschland auf.
- Gesamtauflage der Printtitel: rund 700.000 Exemplare täglich.
- Ziel: Zukunft des Lokaljournalismus im Südwesten aktiv mitgestalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Abschlüsse sind gemacht: Nach Erfüllung der Kaufverträge ist seit dem 1. August einer der größten Medienzusammenschlüsse der letzten Jahre im Südwesten unter Dach und Fach. Die Neue Pressegesellschaft (NPG), die auch die SÜDWEST PRESSE herausgibt, ist jetzt mehrheitlicher Eigentümer der Medienholding Süd (Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Schwarzwälder Bote). Bereits am 27. Juni hatte das Kartellamt das Vorhaben genehmigt, nun folgten die letzten juristischen Schritte.
Meilenstein in der Unternehmensgeschichte
Andreas Simmet, Vorsitzender der Geschäftsführung der Neue Pressegesellschaft, sieht in dem Projekt große Chancen für die Zukunft. „Der Zusammenschluss mit der Medienholding Süd mit ihren starken, regionalen Zeitungsmarken ist ein bedeutender Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Wir freuen uns sehr, die Kompetenzen und das Know-how der Teams aus Stuttgart und des Schwarzwälder Boten in unsere NPG-Familie zu integrieren. Gemeinsam möchten wir die Zukunft des Lokaljournalismus im Südwesten Deutschlands aktiv und erfolgreich gestalten“, so Simmet.
Durch den Zusammenschluss rückt die NPG zur Nummer Drei der regionalen Medienhäuser in Deutschland auf. Gemeinsam mit den Titeln im Osten – Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) und Lausitzer Rundschau (Cottbus) – erreichen die Ulmer gemeinsam mit Stuttgart und den Partnern beider Häuser eine Gesamtauflage von rund 700.000 Printexemplaren täglich.