Lufthansa: Verdi-Warnstreik endet mit weiteren Flugabsagen

Flugzeuge der Lufthansa stehen am Flughafen München auf dem Rollfeld.
Sven Hoppe, dpaDer am Mittwoch (7.2.24) um 4 Uhr begonnene Ausstand bei der Lufthansa hat am Donnerstag um 07.10 Uhr geendet. Nach bis zu 900 Flugabsagen am Mittwoch hat die Fluggesellschaft für Donnerstagvormittag rund 30 Starts an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München gestrichen.
Verdi droht mit weiteren Streiks bei der Lufthansa
An den Warnstreiks an den Standorten Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin nahmen am Mittwoch rund 7000 Menschen teil, wie Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky berichtete. Er drohte der Lufthansa mit längeren Streiks, sollte das bisherige Angebot nicht erhöht werden. Das Unternehmen hatte die frühe Eskalation des Konflikts kritisiert.
Streik bei der Lufthansa: Es geht ums Geld
Im Tarifkonflikt fordert Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3000 Euro geben. Die Lufthansa hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für diesen Montag (12. Februar) geplant.