Lebensmittelkauf in BW: So sparen Sie im Supermarkt und Discounter viel Geld

Wer gezielt Sonderangebote von Markenprodukten nutzt, kann seine Ausgaben beim Wocheneinkauf kräftig senken, im Durchschnitt um 30 Prozent, sagt Sven Reuter, der Chef der Preisvergleichsapp Smhaggle, die mehr als eine Million Menschen nutzen.
Oliver Berg/dpa- Lebensmittelpreise in BW seit Juli 2020 um 32% gestiegen; viele Markenprodukte teurer und Packungen kleiner.
- Smhaggle-App-Nutzer sparen bis zu 30% durch gezielte Sonderangebote.
- Verbraucherzentrale Hamburg gibt 10 Spartipps: Mahlzeiten planen, Einkaufsliste nutzen, Angebote prüfen.
- SWP und Smhaggle bieten Preisübersicht für acht Handelsketten; höchste Rabatte auf Markenprodukte.
- Sparen durch Saisonprodukte, Grundpreisvergleich, Vermeidung von Fertigprodukten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Einkauf im Supermarkt ist teuer geworden. Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke seit Juli 2020 im Durchschnitt um mehr als 32 Prozent geklettert. Zudem haben viele Markenhersteller nicht nur die Preise kräftig erhöht, sondern auch die Packungsmengen verringert.
Und natürlich überlassen Handelsketten nichts dem Zufall, sondern der Konsumforschung. Sie wollen Kunden zum Kaufen verführen, immer gegen den Uhrzeigersinn, weil sich die Kunden dann wohler fühlen, immer mit einem farbenfrohen sinnlichen Start, sprich Obst und Gemüse am Eingang, die hochpreisigen Produkte immer schön auf Augenhöhe und mit großen Einkaufswagen, die einem den Eindruck vermitteln, dass man noch gar nicht viel gekauft hat.
So sparen Sie beim Lebensmitteleinkauf
Um beim Einkauf von Lebensmitteln zu sparen, haben die SÜDWEST PRESSE und die Preisvergleichs-App „Smhaggle“ eine Preisübersicht über die höchsten Rabatte bei den acht großen Handelsketten entwickelt. Diese soll SWP-Leserinnen und -Lesern schnell einen Überblick geben, wie hoch die Rabatte auf Markenprodukte bei den großen Handelsketten sind – und wo man seine Lieblingsprodukte deutlich günstiger einkaufen kann als zu den herkömmlichen Preisen. Wer gezielt Sonderangebote von Markenprodukten nutzt, spart kräftig, ohne verzichten zu müssen.
Diese zehn Einkaufstipps gibt die Verbraucherzentrale Hamburg, um Geld zu sparen.
- Tipp 1: Planen Sie Ihre Mahlzeiten, erstellen Sie einen Essensplan. Planen Sie Gerichte, die gut kombiniert werden können, und berücksichtigen Sie auch eventuelle Reste.
- Tipp 2: Bereiten Sie Ihren Einkauf vor, erstellen Sie eine Einkaufsliste, um nur das Notwendige zu kaufen und unüberlegte Spontankäufe zu vermeiden. Impulskäufe machen bis zu 50 Prozent der Einkäufe aus.
- Tipp 3: Achten Sie auf Sonderangebote. Informieren Sie sich über aktuelle Angebote.
- Tipp 4: Vergleichen Sie die Grundpreise pro Kilogramm oder Liter.
- Tipp 5: Schauen Sie in die unteren Regale. Günstige Produkte und Eigenmarken sind oft dort platziert.
- Tipp 6: Kaufen Sie saisonales Obst und Gemüse. Direkt beim Erzeuger können Sie ebenfalls sparen.
- Tipp 7: Kaufen Sie fast abgelaufene Lebensmittel. Diese sind oft reduziert und helfen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
- Tipp 8: Verzichten Sie auf Fertigprodukte, diese sind oft teurer als die Zubereitung frischer Zutaten.
- Tipp 9: Trinken Sie Leitungswasser. Das ist streng kontrolliert und mit einem Wassersprudler eine kostengünstige Alternative zu Mineralwasser.
- Tipp 10: Nehmen Sie Kaffee und Snacks von zu Hause mit, um unterwegs Geld zu sparen.

