Internet-Störung
: Probleme bei Amazon legen Websites und Apps lahm

Plötzlich geht nichts mehr: Von Fortnite bis Zoom – ein Ausfall bei AWS legt große Teile des Internets lahm. Welche Apps und Dienste besonders betroffen sind.
Von
dpa
Berlin
Jetzt in der App anhören

Eine Störung beim Cloud-Anbiete aws, der zu Amaon gehört, führte zu Ausfällen bei vielen Websites und Apps.

Uwe Lein/dpa
  • AWS-Störung bei Amazon legt zahlreiche Websites und Apps lahm, darunter Zoom und Fortnite.
  • Ursache: Ausfall des Amazon-Dienstes DynamoDB und Fehler bei 29 weiteren AWS-Diensten.
  • Betroffen waren u. a. Amazon Music, Ring, Duolingo und das Shoppingportal Amazon.de.
  • AWS ist einer der führenden Cloud-Anbieter und stellt IT-Infrastruktur für viele Start-ups bereit.
  • Probleme auf Plattformen wie allestörungen.de dokumentiert – Ausfälle bei zahlreichen Anbietern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein großer Ausfall beim Internetgiganten Amazon beeinträchtigt Dutzende von Websites, Online-Spielen und Apps, darunter Snapchat und Fortnite und Business-Anwendungen wie Slack und Zoom. Amazon meldete auf seiner Statusseite für die Amazon Web Services (AWS) einen Ausfall des Amazon-Services DynamoDB. Als Folge seien bei weiteren 29 weitere AWS-Diensten erhöhte Fehlerraten und Verzögerungen aufgetreten. 

Das Tochterunternehmen von Amazon ist einer der weltweit führenden Anbieter von Cloud-Computing-Diensten. AWS stellt dabei die virtuelle Infrastruktur für einen erheblichen Teil des Internets bereit. Die Dienste der Amazon-Tochter sind vor allem bei Start-ups populär, weil sie die benötigten IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Datenbanken oder spezielle Software-Funktionen für KI über das Internet von AWS mieten können. Dieser Umstand führt allerdings dazu, dass bei einer großen AWS-Störung gleich mehrere Webseiten und Apps in die Knie gehen.

Ausfall von Amazon, Ring und Duolingo

Auf dem Portal allestörungen.de konnte man die Folgen des AWS-Ausfalls bei mehreren Dutzend Anbietern sehen. Betroffen waren zum einen Amazon-Dienste selbst, wie Amazon Music, Ring oder das Shoppingportal Amazon.de. Zum anderen waren aber auch kleinere Anbieter wie die Sprachlern-App Duolingo betroffen.