Wie der Südwestrundfunk berichtet, bekommen die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Drogeriemarktkette Schlecker demnächst zumindest einen kleinen Teil ihrer Forderungen gegen die insolvente Firma erstattet.
So hat der Insolvenzverwalter in einem Brief an die mehr als 22.000 Betroffenen eine Abschlagszahlung von 15 Prozent der Ansprüche angekündigt.
Diese kommen sowohl von den Beschäftigten als auch von der Arbeitsagentur, da diese teilweise zunächst die Gehaltsforderungen von Beschäftigten bis Ende der Kündigungsfrist bezahlt hat.
Die Forderungen der Insolvenz-Gläubiger, die in die Millardenhöhe gehen, sind hingegen nachrangig gegenüber den Gehaltsforderungen und werden nicht bedacht.

Das hat es mit dem Insolvenzverfahren von Schlecker auf sich

Am 23. Januar 2012 begann die Insolvenz des Ehinger Drogerie-Imperiums Schlecker - und noch immer dauert das Insolvenzverfahren an. Wir haben einen Rückblick auf die Insolvenz und den Prozess gegen Schlecker gewagt.