Hype um Süßware: Müller verkauft Dubai-Schokolade in limitierter Auflage

Bei Müller wird es weihnachtlich gestaltete Dubai-Schokoladentafeln geben.
dpa/Süßwaren Wilmers/obs- Müller verkauft limitierte Dubai-Schokolade, 500 Tafeln je Stadt in München, Nürnberg, Stuttgart, Freiburg.
- Online-Verkauf möglich, 500 Tafeln verfügbar; Preis pro Tafel beträgt 24,99 Euro.
- Importeur Andreas Wilmers betont die Exklusivität; ideal als Weihnachtsgeschenk.
- Wilmers streitet markenrechtlich gegen Nachahmerprodukte, fordert klare Herkunftskennzeichnung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nun springt auch die Drogeriemarktkette Müller auf den großen Trend auf. Ab Dienstag (17. Dezember) wird es bei Müller eine streng limitierte Sonderedition an Tafeln der originalen „FEX Dubai Schokolade“ geben, wie Süßwarenvertrieb Wilmers in einer Mitteilung erklärt. Überall gibt es die aber nicht. Erst werden 500 Tafeln in München verteilt, dann folgen jeweils einen Tag später Nürnberg, Stuttgart und Freiburg. In Ulm ist keine Verkaufsaktion laut bisheriger Pläne vorgesehen.
Doch auch hier könnte man an die begehrte Schokolade kommen. Denn es soll auch 500 Tafeln im Onlineshop zu bestellen geben. Eine Suche auf der Müller-Homepage ergibt, dass es dort auch bisher schon Dubai-Schokolade zu kaufen gibt, auch schon von der Marke FEX zum Preis von 29,99 Euro pro Tafel oder bestimmte Sorten von Kikis Kitchen. Andere Sorten sind wohl nicht mehr lieferbar.
Tafel kostet 24,99 Euro
Wer eine Tafel der weihnachtlich gestalteten Sonderedition haben will, muss tief in die Tasche greifen. Eine 190-Gramm-Tafel kostet 24,99 Euro. Sie wird laut Importeur nur bei Müller verkauft. „Wir freuen uns sehr, eine limitierte Weihnachtsedition der echten Fex Dubai Schokolade in einer außergewöhnlich hochwertigen Präsentation anbieten zu können“, macht der Importeur Andreas Wilmers Werbung für sein Produkt. Sie sei das ideale Weihnachtsgeschenk.
Wilmers wurde bekannt, weil er markenrechtlich gegen die Produkte von Lindt, Aldi und Lidl vorgeht. Seiner Meinung nach darf sich nur solche Schokolade als „Dubai-Schokolade“ bezeichnen, die auch von dort stammt. Er selbst exportiert direkt aus dem arabischen Emirat. Er will erreichen, dass die Schokolade umbenannt werden muss. „Es gibt reihenweise Imitate, etwa industriell in der Türkei gefertigte Billigprodukte, die nicht halten, was sie versprechen“, erklärte er gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“. Auch bei der Kennzeichnungspflicht fänden sich Verstöße.

