Gesundheitsprobleme
: Wegen Cannabis – Haribo ruft „Happy Cola“ zurück

In den Niederlanden wurde in Gummibärchen Cannabis entdeckt. Mehrere Menschen erkrankten nach dem Verzehr, erklärte die Behörde für Lebensmittelsicherheit.
Von
afp
Ulm
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US-Zölle - Süßwaren: 04.04.2025, USA, New York: Eine Kundin betrachtet Haribo-Süßigkeiten aus Deutschland im Süßwarenladen Economy Candy in der Lower East Side von New York. Foto: Richard Drew/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Haribo-Gummibärchen ist Cannabis entdeckt worden.

Richard Drew/AP/dpa
  • Haribo ruft „Happy Cola“ zurück, da in den Niederlanden Cannabis in Fruchtgummis entdeckt wurde.
  • Mehrere Personen, darunter Kinder, erkrankten nach dem Verzehr.
  • Die Polizei untersucht, wie das Cannabis in die Süßigkeiten gelangte.
  • Der Rückruf betrifft nur die Niederlande, keine Fälle in Deutschland bekannt.
  • Haribo betont die Sicherheit der Verbraucher und arbeitet eng mit der Polizei zusammen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Weil in einigen Fruchtgummis Cannabis entdeckt wurde, hat Haribo in den Niederlanden „Happy Cola“-Produkte zurückgerufen. Bei mehreren Menschen, darunter auch Kinder, sei es zu gesundheitlichen Problemen gekommen, teilte am Donnerstag die niederländische Lebensmittel- und Produktsicherheitsbehörde (NVWA) mit. Es sei zwar nur in drei Tüten „Happy Cola F!ZZ“ Cannabis entdeckt worden, vorsorglich sei aber ein vollständiger Rückruf veranlasst worden.

„Es sind Tüten mit Süßigkeiten im Umlauf, die beim Verzehr gesundheitliche Beschwerden wie Schwindel verursachen können“, erklärte die NVWA. „In den fraglichen Cola-Flaschen wurde Cannabis gefunden“, sagte eine Behördensprecherin der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf die Form der beliebten Fruchtgummis. „Mehrere Personen, sowohl Kinder als auch Erwachsene, erkrankten nach dem Verzehr.“ Die Polizei untersuche nun, wie das Cannabis in die Fruchtgummis gekommen sei.

„Nach Rücksprache mit der NVWA und wie in solchen Situationen üblich, hat Haribo eine Sicherheitswarnung herausgegeben“, sagte die Sprecherin und warnte: „Essen Sie diese Süßigkeiten nicht.“

Auch das Unternehmen sprach von einem „ernsten“ Vorfall. „Die Sicherheit unserer Verbraucher hat für uns höchste Priorität“, erklärte Marketing-Vizechef Patrick Tax. Er verwies zugleich darauf, dass es sich nur um „eine begrenzte Anzahl von Fällen“ handele. Haribo arbeite eng mit der Polizei zusammen, um die Ursache für die „Verunreinigung“ zu klären.

Bisher sind keine Fälle in Deutschland bekannt, der Rückruf betrifft nur die Niederlande.

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