Gesetzliche Altersgrenze: Energy-Drinks bald erst ab 18 Jahren?

Verschiedene Energy-Drinks der Discounter Aldi, Lidl und Edeka. Foodwatch spricht sich für Energydrinks erst ab 18 Jahren aus.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Foodwatch fordert Altersgrenze von 18 Jahren für Energy-Drinks.
- Ziel: Schutz junger Menschen vor „gefährlichen Wachmachern“.
- Kritik an Marketingstrategien, die Minderjährige ansprechen.
- Wirtschaftsvereinigung lehnt Forderung als unverhältnismäßig ab.
- Bürgerrat empfiehlt Altersgrenze von mindestens 16 Jahren plus Warnhinweise.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch dringt auf eine gesetzliche Altersgrenze von 18 Jahren für den Kauf koffeinhaltiger Energy-Drinks. Die neue Bundesregierung müsse junge Menschen vor den „gefährlichen Wachmachern“ schützen, sagte Foodwatch-Expertin Rebekka Siegmann mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD.
Gefahr durch Werbung für Minderjährige
Die Organisation kritisierte ein systematisches Marketing für Energy-Drinks an die Adresse Minderjähriger etwa über Influencer und Sportsponsoring. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke lehnte die Forderung nach gesetzlichen Altersgrenzen als unverhältnismäßig ab. In Deutschland gebe es einen strikten Rechtsrahmen für Energy-Drinks, der nach wissenschaftlicher Risikobewertung verbindliche Höchstmengen für typische Zutaten umfasse.
Zuletzt hatte auch ein vom Bundestag eingesetzter Bürgerrat eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren angeregt. Auf der Packung sollten außerdem farblich klar abgehobene Warnhinweise stehen, die auf gesundheitliche Risiken von Inhaltsstoffen wie Koffein oder Taurin aufmerksam machen.
