Folgen des KI-Booms: Apple-Fans müssen sich auf deutlich höhere Preise einstellen

Die Qualität von iPhones iund anderen Apple-Produkten ist branchenweit führend. Sie zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung (Premium-Materialien wie Titan und Ceramic Shield), extrem hohe Rechenleistung, unerreichte Videoqualität sowie einen hohen Werterhalt aus.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Apple kündigt Preiserhöhungen an, weil Speicherchips durch den KI-Boom deutlich teurer sind.
- Tim Cook nennt keine Details zu Zeitpunkt, Umfang und betroffenen Produkten.
- Bisher hielt Apple Preise über langfristige Verträge stabil – das sei nicht mehr möglich.
- Andere Elektronik-Anbieter erhöhten bereits Preise, da Speicherkosten stark gestiegen sind.
- Nächste Produktvorstellung im Herbst mit neuer iPhone-Generation; aktuell startet iPhone 17 bei 949 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Apple wird als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten die Preise erhöhen. „Leider sind Preiserhöhungen unvermeidlich“, sagte Apple-Chef Tim Cook dem „Wall Street Journal“. Der gesamten Branche macht bereits seit Monaten zu schaffen, dass mit dem groß angelegten Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz die Speicherchip-Kapazitäten nicht ausreichen - und die Preise entsprechend in die Höhe schießen.
Cook machte keine Angaben dazu, wann, wie stark und für welche Produkte die Preise erhöht werden sollen. Die nächste große Vorstellung neuer Geräte wird wie gewohnt im Herbst mit der neuen iPhone-Generation erwartet. Das aktuelle iPhone 17 verkauft Apple in Deutschland zu einem Preis ab 949 Euro und das besser ausgerüstete iPhone 17 Pro ab 1.299 Euro. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge will Apple in diesem Jahr seine Modellpalette mit einem auffaltbaren iPhone erweitern.
„Riesige“ Kostensteigerungen
Apple konnte bisher unter anderem dank langfristiger Lieferverträge die Gerätepreise für Kunden weitgehend stabil halten. Apple gebe zwar sein Bestes, um die „riesigen“ Kostensteigerungen abzufedern und nicht an die Kunden weiterzureichen, aber dies sei nicht mehr nachhaltig möglich. Apple hatte schon in den vergangenen Monaten erwähnt, dass die gestiegenen Speicherkosten Gegenmaßnahmen erfordern könnten, und sich damit die Tür für Preiserhöhungen offengehalten.
Einige PC-Hersteller und Spielekonsolen-Anbieter erhöhten bereits ihre Preise. Auch bei anderen großen Elektronik-Anbietern war zuletzt zu hören, dass die Kostensteigerungen bei Speicherchips ein Ausmaß erreicht hätten, das ohne höhere Preise für die Kunden nicht verdaut werden könne.
Speicherchips aus China?
Chipkonzerne bauen zwar ihre Kapazitäten aus - aber das ist in der Industrie ein langwieriger Prozess. Zudem könnten dabei für Rechenzentren benötigte Speichertypen bevorzugt werden. China hat unterdessen große staatlich geförderte Speicherproduzenten - für US-Unternehmen dürften aber harte Einschränkungen für die Zusammenarbeit mit ihnen gelten. Gefragt, ob Regeln dazu gelockert werden sollten, sagte Cook der Zeitung, seiner Meinung nach sollten alle Optionen erwogen werden. „Ich denke, wir sollten das gesamte Angebot im Blick haben.“
