Drogeriemarkt expandiert: Müller investiert rund 28 Millionen Euro

Die Drogeriekette Müller will in der Schweiz wachsen.
Lando Hass/dpa- Müller investiert 28,3 Mio. Euro in die Expansion in der Schweiz.
- 2025 sind neun Neueröffnungen und vier Erweiterungen geplant.
- Die größte Filiale bleibt in Bern, die kleinste in Zermatt.
- Digitalisierung wird durch Onlineshop-Ausbau und Express-Abholung vorangetrieben.
- Müller erzielte 2023 einen Umsatz von 5,5 Mrd. Euro und hat 35.500 Mitarbeiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Handelskonzern Müller wächst in der Schweiz. Mit einem Investitionsvolumen von rund 28,3 Millionen Euro setzt der Drogerie-Händler in diesem Jahr seine Wachstumsstrategie in der Eidgenossenschaft fort, heißt es in einer Mitteilung. Geplant sind neun Neueröffnungen und vier Standorterweiterungen mit mehr als 10.000 Quadratmetern. Damit hat Müller in der Schweiz eine Gesamtverkaufsfläche von rund 91.000 Quadratmetern.
Die neun Neueröffnungen 2025 sind geplant in Wittenbach, Urdorf (EKZ Spitzacker), Zürich Wiedikon, Winterthur, Matran, Aarau, Conthey, Romanel-sur-Lausanne und Affoltern am Albis. Der Konzern ist seit 20 Jahren in dem Land, aktuell gibt es 89 Filialen. Die größte Filiale bleibt Bern mit einer Verkaufsfläche von 1935 Quadratmetern auf sieben Ebenen, während die kleinste Filiale in Zermatt mit rund 232 Quadratmetern ansässig ist.
Auch Luxusartikel im Angebot
„Müller versteht sich als Markenhaus mit der größten Sortimentstiefe in der Schweiz, das seinen Kunden eine breite Auswahl vom Preiseinstieg bis hin zu Luxusartikeln bietet“, erklärt Geschäftsleiterin Elke Menold.
Nach der Übernahme des traditionsreichen Spielwarenhändlers Franz Carl Weber, den Müller im Juli 2023 übernommen hat, werden 2025 drei weitere Standorte umgebaut und als Müller-Filialen weitergeführt: Zug, Zürich Altstetten und Zürich Bahnhofplatz. Aufgrund unzureichender Rentabilität und Kundenfrequenz wurden laut Mitteilung neun der ursprünglichen 22 Standorte geschlossen, während die Standorte Chur und Bern bereits im vergangenen Jahr in Müller-Filialen umgewandelt wurden.
Digitalisierung wird vorangetrieben
Unabhängig von den Expansionsmaßnahmen treibt Müller 2025 auch die Digitalisierung voran und startet in einer ersten Pilotphase in der Schweiz den Ausbau des Onlineshops sowie die Einführung einer Express-Abholung, mit der Kunden Bestellungen in den Filialen abholen können. „Unser Ziel ist es, mit Vielfalt, Qualität und Service die Zukunft des Handels aktiv zu gestalten“, sagt Menold.
Im Januar hatte Müller angekündigt, den Online-Shop „auf eine neue Stufe“ zu stellen. Die Geschwindigkeit der Internetseite soll steigen, Produkte sich einfacher und schneller finden lassen. Künstliche Intelligenz helfe bei der Suche, Einkäufer oder Einkäuferinnen bekommen passende Waren empfohlen.
Müller erzielte 2023 einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und beschäftigt 35.500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das Unternehmen ist in sieben weiteren europäischen Ländern mit insgesamt 900 Filialen vertreten.

