Discounter verschlankt Zentrale
: Aldi Süd streicht Hunderte Stellen

Der Lebensmittel-Discounter baut Arbeitsplätze in Mülheim an der Ruhr ab. Diese Bereiche sind betroffen.
Von
dpa
Mülheim
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Das Logo von Aldi-Süd an der Fassade des Discounters. (zu dpa: «Aldi Süd streicht Hunderte Stellen in Deutschlandzentrale»)

Andreas Arnold/dpa
  • Aldi Süd streicht in den kommenden Jahren mehrere Hundert Stellen in der Deutschlandzentrale.
  • Bis zu 500 Arbeitsplätze in Buchhaltung, Personal und Einkauf könnten betroffen sein.
  • Der Stellenabbau begann bereits im vergangenen Jahr, bestätigte Aldi Süd.
  • Gründe nannte der Konzern nicht, betonte jedoch den Fokus auf schlanke Strukturen.
  • In der Zentrale in Mülheim arbeiten 2.000 Menschen, deutschlandweit hat Aldi Süd 50.000 Beschäftigte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd fallen in den nächsten Jahren mehrere Hundert Stellen weg. Das bestätigte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Eine konkrete Zahl wurde auf Nachfrage nicht genannt.

Betroffen sind dem Vernehmen nach bis zu 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Der Prozess hat demnach bereits im vergangenen Jahr begonnen.

Aldi äußert sich nicht zu Gründen für Stellenabbau

Zu den Gründen äußerte sich der Konzern nicht konkret. Aldi setze seit jeher auf schlanke Strukturen und Prozesse und entwickele diese kontinuierlich weiter, heißt es.

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr sind 2.000 Menschen beschäftigt, bundesweit sind es 50.000. Der Discounter betreibt hierzulande rund 2.000 Filialen und gehört zu den größten Lebensmittelhändlern des Landes.