DHL, DPD, Hermes
: Wann man Weihnachtspakete spätestens losschicken sollte

In wenigen Tagen ist schon Weihnachten. Wer seine Geschenke noch verschicken will, sollte sich sputen. Fristen und Tipps zur Verpackung.
Von
Caroline Strang
Ulm
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Viel los im Versandhandel vor Weihnachten. Darum sollten Geschenke nun möglichst schnell auf den Weg gebracht werden.

Patrick Pleul/dpa

Die Adventszeit ist in diesem Jahr sehr kurz, weil der Heiligabend auf den vierten Advent fällt. Darum sollte man sich für manche Dinge nicht mehr soviel Zeit lassen — beispielsweise fürs Verschicken der Geschenke. Wer seine Lieben nicht sehen kann, packt die Aufmerksamkeiten häufig in ein Paket. Damit das rechtzeitig und heil ankommt, gilt es Fristen und Tipps zu beachten.

Erstmal zum Termin: Die großen Versanddienstleister geben vorab bekannt, wann man ein Paket spätestens absenden sollte. Immer mit dem Hinweis, dass es besser ist, sie früher loszuschicken, am besten schon gestern. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) beispielsweise erklärt: „Standard–Sendungen haben zwar eine Regellaufzeit von ein bis zwei Werktagen innerhalb Deutschlands — aufgrund der hohen Paketmengen vor den Festtagen, eventuellen Schneestürmen oder Staus kann diese aber nicht immer eingehalten werden“.

Fristen bei DHL, Hermes, UPS, DPD und GLS

Der späteste Abgabetermin für innerdeutsche Pakete und Päckchen ist bei DHL Mittwoch, 20. Dezember. Für Briefe und Postkarten ist der spätmöglichste Einwurf Donnerstag, 21. Dezember vor der Leerung. An diesem Tag können auch noch nationale Express–Sendungen bis zur jeweiligen Versandschlusszeit abgegeben werden, erklärt DHL.

Auch Pakete in Nachbarländer können noch rechtzeitig ankommen, man sollte sie allerdings bis Donnerstag, 14. Dezember, abgeben. Für Briefe und Postkarten in europäische Länder ist es bereits zu spät — sie hätten am Mittwoch, 13. Dezember, los gemusst.

Hermes gibt an, dass deutschlandweit noch ein erster Zustellversuch bis Heiligabend vorgenommen wird, wenn die Pakete bis Dienstag, 19. Dezember, um 12 Uhr im Paketshop abgegeben werden. Dasselbe Datum gilt auch bei Paket– oder Gepäckabholungen. Pakete nach Österreich oder in die Niederlande können noch bis zum 18. Dezember losgeschickt werden, in die meisten anderen Nachbarländer bis 14. Dezember. Nach Frankreich ist die Frist schon abgelaufen.

Letzter Zustelltag ist der 23. Dezember

DPD weist darauf hin: „Da Heiligabend in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, ist der 23. Dezember der letzte Zustelltag vor Weihnachten“. Der Versanddienstleister empfiehlt daher, Standardpakete bis spätestens Mittwoch, 20. Dezember aufzugeben. „Prio– und Expresspakete kommen rechtzeitig zum Fest an, wenn sie bis Freitag, 22. Dezember, aufgegeben werden“, erklärt das Unternehmen. Für den internationalen Versand in EU–Länder sei der 15. Dezember Stichtag. Für alle DPD Versandoptionen gelte: Die Pakete sollten bis 12 Uhr in einem der DPD Pickup Paketshops abgegeben werden.

Das Versandunternehmen UPS gibt keine Fristen an, weist aber darauf hin, dass sich während der Festtage die Lieferzeiten ändern können. So gilt bereits ab Ende November, dass für Sendungen, die mit UPS Standard verschickt werden, ein zusätzlicher Tag für den Transport erforderlich sein kann. Sendungen per Express können zu einer späteren Uhrzeit geliefert werden.

Paketsendungen innerhalb Deutschlands sollten bei GLS bis spätestens Mittwoch, 20. Dezember, 12 Uhr in einem GLS Paketshop oder einer Paket–Station abgegeben werden. Für die benachbarten EU–Länder gilt der 19. Dezember, für weitere EU–Länder der 18. Dezember. Sogar ein weltweiter Versand könnte noch klappen. Hier gibt das Unternehmen als letztmögliches Datum Freitag, 15. Dezember, bis 12 Uhr, an.

Zerbrechliches gut schützen

Allerdings geht es nicht nur um die Einhaltung der Frist, das Paket muss auch ordentlich gepackt, frankiert und beschriftet sein. „Die Zusteller behandeln die Sendungen mit größter Sorgfalt, trotzdem sollte auf eine stabile Verpackung geachtet werden, die das Gewicht und die Empfindlichkeit des Inhalts berücksichtigt“, erklärt der BIEK dazu. Zerbrechliche Geschenke wie Schokoweihnachtsmänner oder Weihnachtsbaumschmuck sollten mit Luftkissenmaterial eingewickelt werden. „Ein Warnhinweis wie, Vorsicht zerbrechlich‘ reicht leider nicht aus, da das Paket immer mit anderen, teils sehr schweren Paketen unterwegs ist.“

Außerdem sollte der Versandkarton intakte und nutzbare Laschen und auch sonst keine Schäden haben. Bei gebrauchten Kartons sollten alle Aufkleber, schon vorhandene Barcodes und andere missverständliche Angaben entfernt werden. Die Adressen der Empfängerin oder des Empfängers und der Versenderin oder des Versenders müssen eindeutig auf dem Karton vermerkt sein. „Den Versandkarton bitte nicht mit Geschenkpapier, Schleifen oder Paketschnur schmücken, da sich diese in den automatischen Paketsortieranlagen verfangen können“, so die Experten.

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