Deutsche Post: Konzern erhöht Prognose – Expressgeschäft brummt

Bald heißt die Deutsche Post nicht mehr Deutsche Post, sondern DHL.
Jan Woitas/dpa- Deutsche Post hebt Prognose an: erwartet Ebit von mehr als 6,5 Milliarden Euro dieses Jahr.
- Grund ist starkes Expressgeschäft und weitere positive Einflüsse im Konzern.
- Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um mehr als zehn Prozent – Ebit auf 1,85 Milliarden Euro.
- Stammgeschäft in Deutschland mit Briefen und Paketen entwickelte sich rückläufig.
- Der Konzern will sich im September in DHL umbenennen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dank guter Geschäfte mit Express-Zustellungen und anderer positiver Einflüsse hebt die Deutsche Post ihre Prognose an. Dieses Jahr rechne man mit einem Konzernergebnis (Ebit) von mehr als 6,5 Milliarden Euro und damit 0,3 Milliarden Euro mehr als zuvor prognostiziert, teilte der Bonner Logistiker mit, der sich im September in DHL umbenennen möchte.
Im überraschend starken zweiten Quartal stieg der Umsatz den Angaben zufolge im Vorjahresvergleich um mehr als zehn Prozent an und das Konzernergebnis kletterte um 29 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Im Stammgeschäft, also der Beförderung von Briefen und Paketen in Deutschland, entwickelte sich das Ergebnis hingegen rückläufig.
Der Bonner Logistiker macht schon seit langem vor allem im Ausland gute Geschäfte. Das heimische Stammgeschäft ist eher eine Wachstumsbremse geworden. Die Firma bietet neben den zeitkritischen Express-Zustellungen auch Frachtgeschäfte und andere Logistikdienste an.