Deutsche Post: Keine Streiks mehr: Fünf Prozent mehr Lohn

Ein Zusteller fährt auf einem Dreirad zum Briefzentrum in Freiburg. Die Gewerkschaft ver.di bestreikt heute während einem Warnstreik mehrere Briefzentren der Post.
Philipp von Ditfurth/dpa- Deutsche Post und Verdi einigen sich auf 5% Gehaltserhöhung für 170.000 Beschäftigte.
- Ab 1. April 2% mehr Gehalt, ein Jahr später weitere 3%.
- Post-Zusteller starten mit 2.740 Euro brutto, Maximalgehalt 3.430 Euro.
- Nach vier Jahren Aufstieg in höhere Gehaltsstufe möglich.
- Keine weiteren Streiks geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Streiks bei der Post sind vom Tisch. Konzern und Gewerkschaft Verdi haben sich gestern in der vierten Tariverhandlungsrunde geeinigt: Die rund 170.000 Beschäftigten der Deutschen Post erhalten demnach vom 1. April an 2,0 Prozent mehr Gehalt, ein Jahr später dann weitere 3,0 Prozent.
Der Bonner Konzern Bruttogehalt bezahlt seine Beschäftigten im Rahmen von Tarifverträgen. Neben den gesetzlich festgelegten Gehältern regelt dieser Vertrag außerdem die Arbeitszeiten und Urlaubstage. Für das konkrete Gehalt ist die Monatsgrundentgelttabelle entscheidend.
So viel verdienen Zusteller bei der Post
Post-Zustellerinnen und Zusteller beispielsweise sind in die Entgeltgruppe drei eingruppiert. Diese ist wiederum in sieben Gruppenstufen unterteilt. Das Kriterium hierfür ist die Berufserfahrung. Wer als Zustellerin oder Zusteller neu beginnt, wird in die Stufe null eingruppiert und erhält damit ein Monatsgehalt von rund 2.740 Euro brutto. Nach vier Jahren können die Post-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die nächsthöhere Gruppenstufe aufsteigen. Das Maximalgehalt beträgt 3.430 Euro.In der Steuerklasse 1 (ledig, unverheiratet) erhalten die Beschäftigten etwa 1900 Euro aufs Konto überwiesen.
