Daimler Bus-Mutter
: Gewinn bei Daimler Truck bricht um 40 Prozent ein

Finanzchefin Scherer spricht von „schwierigen Marktbedingungen“. Bei Bussen ging der Absatz zurück, der Umsatz legte aber zu.
Von
dpa
Leinfelden-Echterdingen
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Daimler Truck Holding AG

Daimler Truck hat in diesem Jahr den Ausblick mehrfach gesenkt.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Daimler Truck verzeichnet im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 14 % auf 10,6 Mrd. Euro.
  • Das bereinigte EBIT sinkt um 40 % auf 716 Mio. Euro, operative Marge fällt auf 6,3 %.
  • Schwache Nachfrage in Nordamerika belastet, trotz leichter Erholung im Quartal.
  • Auftragseingang bleibt nahezu stabil, mit einem leichten Minus von 0,8 % auf 93.923 Fahrzeuge.
  • Gewinn je Aktie sinkt um gut ein Viertel auf 57 Cent, Prognose bleibt unverändert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat wegen der Branchenschwäche in seinem wichtigen Markt Nordamerika im dritten Quartal deutlich Federn lassen müssen. Der Umsatz im Industriegeschäft – also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet – sank wegen eines Absatzrückgangs um 14 Prozent auf rund 10,6 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern in Leinfelden-Echterdingen mitteilte.

Schwierige Marktbedingungen in Nordamerika

Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um 40 Prozent auf 716 Millionen Euro. Im Industriegeschäft sackte die operative Marge um drei Prozentpunkte auf 6,3 Prozent ab und fiel damit leicht schwächer aus als von Analysten erwartet. Finanzchefin Eva Scherer sprach laut Mitteilung von schwierigen Marktbedingungen in Nordamerika.

Der Auftragseingang lag gestützt von einem Aufschwung in Europa etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 93.923 Fahrzeuge. In Nordamerika habe es im Quartal eine Erholung vom sehr niedrigen Niveau im zweiten Jahresviertel gegeben, hieß es. Unter dem Strich fiel der Gewinn je Aktie bei den Schwaben um gut ein Viertel auf 57 Cent. Den in diesem Jahr mehrfach gesenkten Ausblick bestätigte Konzernchefin Karin Radström.

Der Absatz bei Bussen ging um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 6443 Stück zurück. Der Umsatz in der Sparte legte aber um 14 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank in diesem Zeitraum um drei Prozent auf 137 Millionen Euro.