Ein wichtiger Teil der Produktion des Corona-Impfstoffes, den Biontech aus Mainz und der US-Pharmariese Pfizer entwickeln, wird in Baden-Württemberg stattfinden. Die beiden Unternehmen setzen auf die Zusammenarbeit mit dem Laupheimer Pharmadienstleister Rentschler. In einem  ersten Projekt wird dieser für wesentliche Aspekte der Herstellung verantwortlich sein.

Biontech-Impfstoff wird in Laupheim produziert

Dabei geht darum, die in Bioreaktoren hergestellte flüssige Ausgangsbasis für den Wirkstoff  zu reinigen, zu konzentrieren und steril abzufüllen. Frank Mathias, Vorstandschef der Rentschler Biopharama, freut sich über die Zusammenarbeit: Als Dienstleister mit mehr als 40 Jahren Erfahrung sei das Unternehmen bestens dafür gerüstet, Biontechs bahnbrechende Wissenschaft in die medizinische Realität zu übertragen.
Rentschler Biopharma gehört zu den Pionieren der Biotechnologie und forschte bereits 1974 an immunstimulierenden Proteinen. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen, das zu den zehn größten Pharma-Auftragsfertigern weltweit gehört, mit rund 1000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro.