Büros von X in Paris durchsucht: KI-Pornobilder – Französische Justiz lädt Elon Musk vor

Soll „freiwillig“ bei der Justiz in Frankreich aussagen: X-Eigentümer Elon Musk.
FABRICE COFFRINI/AFP- Paris: Staatsanwaltschaft lädt Elon Musk am 20. April zur „freiwilligen Anhörung“.
- Büros von X in Frankreich durchsucht; mehrere Mitarbeiter sollen im April aussagen.
- Hintergrund: KI-Chatbot Grok kann schnell Pornobilder realer Menschen erstellen.
- CCDH schätzt: mindestens 23.000 Bilder von Kindern; X schränkte Funktion seitdem ein.
- Ermittlungen u. a. wegen Beihilfe zu Besitz von Kinderpornografie und Datendiebstahl.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen der Verbreitung kinderpornographischer Inhalte auf der Plattform X will die französische Justiz den US-Milliardär Elon Musk anhören. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer „freiwilligen Anhörung“ geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Zudem wurden Büros des Unternehmens in Frankreich durchsucht. Mehrere Mitarbeiter des Online-Dienstes sollen im April als Zeugen verhört werden.
Die Justiz verfolge einen „konstruktiven Ansatz“, um zu überprüfen, ob die Plattform X in Frankreich die dort geltenden Gesetze respektiere, erklärte die Staatsanwaltschaft. Es geht dabei um den auf X verfügbaren KI-Chatbot Grok und dessen Funktion, in Sekundenschnelle pornografische Bilder von realen Menschen zu erstellen und zu verbreiten. Die Funktion wurde Anfang Januar eingeführt. Nach Schätzungen der britischen Nichtregierungsorganisation CCDH erstellten Nutzer mindestens 23.000 Bilder von Kindern. X schränkte die Funktion nach eigenen Angaben seither ein.
Ermittlungen wegen Kinderporno-Vorwürfen
Die Ermittlungen umfassen unter anderem die Vorwürfe der Beihilfe zum Besitz kinderpornografischer Darstellungen, der Verletzung des Rechts am eigenen Bild und der Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Datendiebstahl. Bei der französischen Staatsanwaltschaft waren dazu am 12. Januar zwei Meldungen eingegangen. Die Ermittlungen wurden seitdem ausgeweitet.
Auch die EU-Kommission geht gegen X wegen der Verbreitung solcher Inhalte mithilfe von Grok vor.
