Berlin
: Mehr Geld für Beschäftigte im Einzelhandel

In der dritten Verhandlungsrunde gelingt die Einigung: Verdi und der Handelsverband beschließen Tarifverträge für den Einzelhandel in Berlin und Brandenburg. Was das für die Beschäftigten bedeutet.
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red/dpa
Berlin

Menschen mit Einkaufstaschen gehen an Geschäften vorbei. Die Beschäftigten im Einzelhandel in Berlin und Brandenburg bekommen mehr Geld (Symbolfoto).

Monika Skolimowska/dpa
  • Verdi und Handelsverband einigen sich in der dritten Runde auf neue Tarifverträge.
  • Berlin: Entgelte steigen rückwirkend zum 1. September 2026 um drei Prozent, ab 1. Juni 2027 um zwei.
  • Brandenburg: Plus rückwirkend zum 1. Oktober 2026 um drei Prozent, ab 1. Juli 2027 um zwei.
  • Verträge laufen 25 Monate; Berlin bis 30. Juni 2028, Brandenburg bis 31. Juli 2028.
  • Ausbildungsvergütung steigt schrittweise – tariflicher Mindestlohn für untere Entgeltgruppen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Beschäftigten im Einzelhandel in Berlin und Brandenburg bekommen mehr Geld. Man habe sich mit der Gewerkschaft Verdi in der dritten Verhandlungsrunde auf Tarifabschlüsse für beide Gebiete geeinigt, teilte der Handelsverband Berlin-Brandenburg mit. 
Die Entgelte steigen demnach in Berlin rückwirkend zum 1. September 2026 um drei Prozent und ab dem 1. Juni 2027 um weitere zwei Prozent. Der Tarifvertrag läuft 25 Monate bis zum 30. Juni 2028.

In Brandenburg steigen die Entgelte rückwirkend zum 1. Oktober 2026 ebenfalls um drei Prozent und ab dem 1. Juli 2027 um weitere zwei Prozent. Der Vertrag gilt 25 Monate bis zum 31. Juli 2028. 

Daneben werden auch die Ausbildungsvergütungen schrittweise erhöht. Für Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen wird zudem ein tariflicher Mindestlohn festgelegt. 

Mit den Abschlüssen erhielten die Unternehmen in beiden Tarifgebieten verlässliche Rahmenbedingungen, erklärte Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. „Die Belastungen sind erheblich, zugleich erhalten unsere Unternehmen die notwendige Planungssicherheit für die kommenden zwei Jahre.“