Bahn
: Aus Go-Ahead wird Arverio

Seit fünf Jahren sind die Züge von Go-Ahead in BW und Bayern unterwegs. Fahrgäste der Remsbahn oder Filstalbahn müssen sich auf einen neuen Schriftzug einstellen.
Von
dpa
Augsburg
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Eisenbahnunternehmen Go-Ahead wird zu Arverio: ACHTUNG: SPERRFRIST 10. JULI 13:00 UHR.  - 08.07.2024, Bayern, Langweid: Im Betriebswerk foliert Isabella Deisser einen Triebwagen mit dem Schrifzug «Arverio Baden-Württemberg». Unter dem Namen Arverio werden künftig die bisherigen Züge von Go Ahead fahren. Seit 2024 ist die BB-Personenverkehr neue Alleingesellschafterin der Go-Ahead-Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH, zu der zwei Betriebsgesellschaften in Bayern und Baden-Württemberg gehören. Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Betriebswerk foliert eine Mitarbeiterin bereits einen Triebwagen mit dem neuen Schrifzug "Arverio Baden-Württemberg".

Stefan Puchner/dpa

Umstellung für Fahrgäste der Bahn: An den Bahnhöfen entlang der Remsbahn, Residenzbahn, Filstalbahn, Frankenbahn sowie der Murrbahn halten künftig Züge mit neuem Namen. Alle Züge des Bahnunternehmens Go-Ahead werden künftig unter dem neuen Namen Arverio durch Süddeutschland fahren. Die Umbennung ist eine Folge der Übernahme des Unternehmens durch die staatlichen Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die Anfang des Jahres vonstattenging. Der bisherige Name Go-Ahead leitet sich von dem gleichnamigen britischen Verkehrskonzern ab, der das Unternehmen einst als deutsche Tochter gegründet hatte. Bis Anfang 2025 soll die Umbenennung in allen Betriebsteilen umgesetzt werden, berichtete das Unternehmen.

Mit zwei Landesgesellschaften deckt das Bahnunternehmen wichtige Regionalbahnverbindungen in Baden-Württemberg und Bayern ab. Nun erhalten diese Gesellschaften einen neuen Namen und einen neuen Markenauftritt, sagten die Verantwortlichen in Augsburg. Die Grundfarben der Züge, in Bayern blau und in Baden-Württemberg gelb, bleiben unverändert. Die Bahnen werden aber mit neuen Schriftzügen ausgestattet.

Seit 2019 bedient das Unternehmen von Stuttgart aus mehrere Strecken in Baden-Württemberg: die Remsbahn, die Residenzbahn, die Filstalbahn, die Frankenbahn sowie die Murrbahn. So wird die Landeshauptstadt beispielsweise mit Karlsruhe, Pforzheim, Heilbronn und Ulm verbunden. Einige Strecken führen grenzüberschreitend bis nach Bayern.

Im Freistaat war Go-Ahead 2021 im Allgäu gestartet. Ein Jahr später kamen die stark frequentierten Strecken rund um Augsburg dazu, die vorher von der Deutschen Bahn (DB) bedient wurden. In Bayern fahren die Regionalbahnen bis nach München, Nürnberg oder Würzburg.

In beiden Ländern fährt das Unternehmen jeweils rund zehn Millionen Zugkilometer pro Jahr. Bei der Übernahme der regionalen Strecken hatte Go-Ahead mitunter mit erheblichen Problemen zu kämpfen, beispielsweise mit technisch bedingten Zugausfällen und Personalmangel.