ZDF Magazin Royale: Jan Böhmermann will bis Endes des Jahres vier Menschen mit Behinderung einstellen

Jan Böhmermann, Moderator und Journalist, gibt offenbar vier Menschen mit Behinderung die Chance, in seinem Team zu arbeiten.
picture alliance/dpaAm 13. Dezember 2024 strahlte das ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann eine vielbeachtete Sendung aus: „Wie Deutschland Ausgrenzung als Inklusion verkauft.“ Für diese Folge arbeitete das Team eng mit dem inklusiven Magazin andererseits zusammen.
Jetzt sorgt ein Instagram-Post von andererseits für Aufmerksamkeit: Auf der Langen Nacht des Journalismus in Wien gaben Redakteur*innen von andererseits Einblicke in ihre Arbeit. Dabei sagte Nikolai Prodöhl: „Jan Böhmermann will bis Ende des Jahres vier Menschen mit Behinderungen einstellen. Wir haben etwas verändert!“ Diese Ankündigung zeigt: Große Redaktionen können ihre Strukturen verändern – wenn sie es wollen.
Was steckt hinter dem Instagram-Post?
In dem Post auf Instagram erklärt andererseits, dass sie seit fünf Jahren beweisen, wie Inklusion im Journalismus funktioniert. Die Redaktion arbeitet nach dem Grundsatz: Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt im Journalismus.
Die Zusammenarbeit mit dem ZDF Magazin Royale hat gezeigt, dass auch große Formate wie das von Jan Böhmermann barrierefreier werden können.
Warum ist das so wichtig?
Der Instagram-Post macht deutlich, dass diese Veränderung mehr ist als nur eine Ankündigung: Sie ist ein Symbol dafür, dass Menschen mit Behinderung in Redaktionen mitarbeiten können und sollen.
Wenn vier neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ist das ein kleiner, aber bedeutender Schritt in Richtung echter Inklusion. Besonders wichtig: Diese Veränderung kam nicht von alleine, sondern durch die beharrliche Arbeit inklusiver Projekte wie andererseits. Ein offizielles Statement von Jan Böhmermann gibt es bislang allerdings noch nicht.
Inklusion muss normal sein
In ihrem Instagram-Beitrag schreiben die Journalist*innen von andererseits: „Wir finden: Inklusiver Journalismus soll normal sein.“
Dem ist nichts hinzuzufügen: Echte Teilhabe bedeutet, Barrieren abzubauen – auch in den Medien. Die Ankündigung ist ein wichtiges Signal, dass Ausgrenzung nicht länger als Inklusion verkauft werden darf.
