Das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und der gleichnamige Film wurden nach der Veröffentlichung Anfang der 80er-Jahre zu internationalen Bestsellern. Die Geschichte schildert die Situation drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher am Beispiel der Protagonistin Christiane Felscherinow, die in den 70er Jahren in die Westberliner Drogenszene abrutschte und heroinsüchtig wurde.
Im Februar startet jetzt eine moderne Serienadaption des Klassikers auf Amazon Prime. Doch unterscheidet sich die Handlung der Serie von der des Originals? Wer sind die Schauspieler? Infos zur Serie, Buch und Film findet ihr in diesem Artikel.

Start: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ auf Amazon Prime Video

Die insgesamt acht Episoden von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ sind ab dem 19. Februar 2021 bei Amazon Prime Video in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar.

Inhalt: Darum geht es in der Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ folgt sechs Jugendlichen, die kompromisslos für ihren Traum von Glück und Freiheit kämpfen und dabei alle Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane, Stella, Babsi, Benno, Axel und Michi stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung – bis sie erkennen müssen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.

Cast: Die Besetzung von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

In den Hauptrollen der Serien-Adaption spielen einige Newcomer. Auch sonst lässt sich der Cast sehen:
  • Jana McKinnon – Christiane
  • Lena Urzendowsky – Stella
  • Lea Drinda – Babsi
  • Michelangelo Fortuzzi – Benno
  • Jeremias Meyer – Axel
  • Bruno Alexander – Michi
  • Angelina Häntsch – Christianes Mutter Karin
  • Sebastian Urzendowsky – Christianes Vater Robert
  • Detlef Bothe – Detlef
  • Bernd Hölscher – Günther
  • Hildegard Schmahl – Babsis Großmutter Ann
  • Valerie Koch – Stellas Mutter Nati
  • Nik Xhelilaj – Dijan
  • Heiner Hardt – Bennos Vater Horst Radzun
  • Tom Gronau – Matze
  • Mai Duong Kieu – Lamai
  • Ralf Dittric – Großvater Christiane
  • Tonio Arango – Tristan

Trailer zu „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Serie

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ sehen:

Youtube

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ bei Amazon Prime

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist eine internationale Co-Produktion zwischen Constantin Television und Amazon Studios. Mit „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ergänzt der Streaming-Dienst sein wachsendes Angebot an exklusiven Inhalten bei Prime Video. Amazon bietet ein großes Angebot an Filmen und Serien. Eigenproduktionen findet man unter der Kategorie „Amazon Originals.“
Wichtige Infos zur Prime-Mitgliedschaft:
  • 30 Tage kostenlos ausprobieren
  • Ab 7,99 Euro im Monat oder 69 Euro pro Jahr
  • flexibel online kündbar

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Film

Der Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entstand nach dem gleichnamigen Buch.
Der Film erzählt das Leben von Christiane Felscherinow aus Berlin-Gropiusstadt. Um 1975 kommt sie über Freunde erstmals mit Drogen in Berührung. Sie erzählt ihrer Mutter, dass sie bei ihrer Freundin übernachten würde, geht aber fast jedes Wochenende in die Diskothek „Sound“. Dort macht sie ihre ersten Erfahrungen mit Drogen;– zunächst LSD und Cannabis, bis sie auf Heroin umsteigt. Die beginnende Sucht ist schon bald nicht mehr zu kontrollieren, sodass Christiane, um ihren Drogenkonsum finanzieren zu können, schließlich im Alter von 14 Jahren beginnt, am Bahnhof Zoo der Prostitution nachzugehen.
Der Film erschien im Jahr 1981. Regie führte Ulrich Edel, die Rolle der Christiane F. wurde von Natja Brunckhorst gespielt.
Hier könnt ihr euch den Trailer zum Film ansehen:

Youtube

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Buch

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wurde 1978 vom Magazin Stern als biografisches Buch herausgebracht. Die Autoren des Buchs sind Kai Hermann und Horst Rieck. Der Titel des Buchs nimmt Bezug auf den Berliner Bahnhof Zoo, der in den 1970er und 1980er Jahren ein zentraler Treffpunkt der West-Berliner Drogenszene war. Zum Schutz der Identität der Protagonistin wurde diese im Buch verkürzt Christiane F. genannt. Im Laufe der 1980er Jahre, verstärkt durch die Verfilmung des Buchs 1981, entwickelte sich Felscherinow jedoch zu einem prominenten Gast in Fernseh-Talk-Shows. Von 1979 bis 1981 stand das Buch 95 Wochen lang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.