Vor WM-Duell: Schweiz-Trainer will nicht gegen Deutschland spielen

Der Schweizer Trainer Andy Schmid sieht sein Team im WM-Spiel gegen Deutschland in der klaren Außenseiterrolle.
Soeren Stache/dpa- Die Schweiz trifft bei der Handball-WM 2025 auf Deutschland; Trainer Andy Schmid will das Duell vermeiden.
- Schmid sieht sein Team als klaren Außenseiter, da die Deutschen körperlich überlegen sind.
- Der Schweizer Nationaltrainer rechnet sich keine Siegchancen aus und hofft auf einen knappen Verlust.
- Schmid fühlt sich unvorbereitet und sieht keine Schwachstellen im deutschen Team.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Freitag ist Nationaltrainer Andy Schmid mit der Schweiz bei der Handball-Weltmeisterschaft 2025 gegen Deutschland gefordert. Doch der Schweizer Trainer hat überhaupt keine Lust auf das Duell mit der DHB-Auswahl.
Schmid: "Ich habe es langsam satt, so oft gegen Deutschland spielen zu müssen"
„Ich habe es langsam satt, so oft gegen Deutschland spielen zu müssen. Die Deutschen liegen uns einfach nicht mit ihrer Körperlichkeit. Ich hätte lieber einen anderen Gegner gehabt“, sagte der Schweizer Nationaltrainer vor dem Vorrundenspiel am Freitag (20.30 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV) in Herning.
Siegchancen rechnet sich Schmid mit den Eidgenossen gegen den Olympia-Zweiten nicht aus. „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die vom Halbfinale und einer Medaille spricht. Davon sind wir einiges entfernt“, sagte der 41-Jährige und erinnerte an die jüngsten Pleiten: „Wir haben zuletzt zweimal ordentlich auf den Sack bekommen.“
Den kompletten Spielplan der Handball-WM 2025 findet ihr.
Schmid sieht keine Schwachstellen im DHB-Team
Sowohl im Auftaktspiel der EM 2024 im vergangenen Januar (14:27) als auch in der Qualifikation zur EM 2026 im November (26:35) war die Schweiz gegen die DHB-Auswahl chancenlos. Für Schmid, der viele Jahre in der Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen spielte, steht daher fest: „Der Gedanke, Deutschland ein Bein zu stellen, ist weit weg. Ich bin okay damit, wenn wir knapp verlieren und dafür gegen Polen gewinnen.“
Angesichts der Stärke des Gegners fühle er sich wie vor einer Prüfung, „wo man zehn Themen hat und nicht die Zeit, alle zu lernen. Man behandelt sieben und hofft, dass die anderen drei nicht drankommen“, sagte Schmid. „Ich weiß nicht, wo die deutschen Schwachstellen liegen.“
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