VfB Stuttgart
: Unfassbare Fehlentscheidung! Stuttgart legt Einspruch ein

Nach einer umstrittenen gelb-roten Karte für Kapitän Karazor legt der VfB Stuttgart Einspruch ein. Der Verein sieht darin eine Frage des Fairplay.
Von
Sara Loesenbeck,
Kai Winderl
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart

Schiedsrichter Jablonski schickt VfB-Profi Karazor in der 63. Minute vom Platz.

Swen Pförtner/dpa

Im Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg sah Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor in der 63. Minute nach einem Zweikampf mit Wolfsburgs Maximilian Arnold Gelb-Rot und wurde von Schiedsrichter Sven Jablonski des Feldes verwiesen. Karazor zeigte sich fassungslos, da nicht er seinen Gegenspieler getroffen hatte, sondern umgekehrt. Da der VAR laut Protokoll nur bei einer direkten Roten Karte eingreifen darf, blieb eine Korrektur aus. Nach dem Spiel räumte Jablonski in der Mixed Zone ein, dass die Entscheidung falsch war. Der VfB will nun gegen den Platzverweis und die daraus resultierende Sperre für Karazor im kommenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim Einspruch einlegen.

Eine Frage des Fairplay

Die Erfolgsaussichten sind allerdings gering, da nach § 11 Abs. 3 der DFB-Verfahrensordnung ein „offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters“ vorliegen muss, was schwer nachzuweisen sein wird. Dennoch will der VfB um seinen Kapitän kämpfen. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erklärte in einem Interview mit der BILD: „Das kann nicht im Sinne des Fairplay sein. Und aus diesen Grund werden wir gegen die gelb-rote Karte und die Sperre aus Prinzip Einspruch einlegen."