VfB Stuttgart: Undav begeistert in der DFB-Elf

Deniz Undav schoss die DFB-Elf gegen Bosnien zum Sieg.
Christian Charisius/dpaAls Typ sowie spielerisch: Aus Sicht von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist Deniz Undav ein doppelter Gewinn für die DFB-Elf: „Er ist schon ein richtig cooler Fetzen“, so der Bundestrainer, „ein positiver, lebensbejahender Kerl, der uns guttut - auf und neben dem Platz. Ihn nicht zu haben, wäre schlecht."
Undav mit hohen Ambitionen in der DFB-Elf
Undav ist nach dem Sieg gegen Bosnien-Herzegowina in der Nations League (2:1) mit der DFB-Elf bereits nach Nürnberg gereist, um sich am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in München auch die Niederlande vorzuknöpfen. „Wir müssen gewinnen“, forderte Undav.
In lediglich fünf Länderspielen (zweimal Startelf) konnte Undav stets überzeugen. Daran will er in den kommenden Spielen anknüpfen. Im harten Kampf um die Stammplätze konnte Undav dem verletzten Niclas Füllkrug bereits den Rang abgelaufen. Bei der Heim-EM allerdings ließ Nagelsmann in allen Spielen Kai Havertz vorne auflaufen, in der Dreierreihe dahinter setzte er auf Jamal Musiala und Florian Wirtz auf den Außenpositionen. Doch die Zehner-Position dazwischen ist seit dem Rücktritt von Ilkay Gündogan frei - und wie gemacht für Undav, wie er gegen Bosnien zeigte.
Doppelpack gegen Bosnien
Quasi im Alleingang schoss Undav das DFB-Team zum Sieg. Nach starkem Wirtz-Assist (30.) und Maßflanke von VfB-Kollege Mittelstädt (36.) knipste der Stürmer innerhalb nur weniger Minuten. „Er macht es sehr gut, braucht nicht viele Torchancen, das ist der Schlüssel“, fand der Bundestrainer lobende Worte.
„Deniz ist schon ein kleiner Torjäger. Klein wegen der Körpergröße.“ Darüber hinaus scheint er auch ein sehr guter Teamkollege zu sein: „Er hat eine coole Art, die Mannschaft mitzunehmen, er behandelt jeden gleich, das macht er sehr gut“, so Nagelsmann. Undav beißt sich im DFB-Team also sichtlich fest.
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