VfB Stuttgart: Allgaier wird Interimspräsident

Der VfB hat einen neuen Präsidenten, allerdings nur interimsweise.
Tom Weller/dpaDietmar Allgaier tritt beim VfB Stuttgart die Nachfolge des zurückgetretenen Claus Vogt als Präsident an. Dies entschied der Beirat des Vereins in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit. Wie der Verein mitteilte, wurde der 58-jährige Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalen Kliniken RKH GmbH interimsweise eingesetzt.
Allgaier sichert Handlungsfähigkeit des Verbands
Dietmar Allgaiers Vorgänger Claus Vogt war am vergangenen Sonntag von der Mitgliederversammlung mit deutlicher Mehrheit abgewählt worden. Kurz zuvor war Vizepräsident Rainer Adrion zurückgetreten. Mit der Berufung Allgaiers und der Wahl von Präsidiumsmitglied Andreas Grupp ist der Verband wieder voll handlungs- und geschäftsfähig. Grupp allein wäre nicht operativ handlungsfähig gewesen.
„Wegen seiner empathischen Art und seiner umfangreichen beruflichen Expertise sind wir überzeugt, eine hervorragende Lösung für unseren Verein gefunden zu haben“, so der Vorsitzende des Vereinsbeirats, Rainer Wenninger. „Wir freuen uns, dass Herr Allgaier sich bereit erklärt hat, in dieser nicht einfachen Situation für das Amt des Präsidenten zur Verfügung zu stehen".
Nur eine Interimslösung
„In dieser entscheidenden Phase möchte ich Stabilität und Kontinuität gewährleisten, um den VfB unaufgeregt und sicher durch die bevorstehenden Herausforderungen bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu führen“, sagte Allgaier.
Der VfB betonte weiter, dass die Nachfolgeregelung nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung gelte. „Herr Allgaier hat darauf hingewiesen, dass er nur für die aktuelle Übergangszeit zur Verfügung steht und keine Kandidatur auf das Präsidentenamt auf der nächsten Mitgliederversammlung plant“, hieß es in einer Mitteilung.