Tote Babys bei Aktenzeichen XY
: Neue Spur führt in die DDR

Gleich zwei tote Säuglinge werden innerhalb weniger Jahre in NRW entdeckt. Nach Hinweisen von Zuschauern der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ gibt es eine vielversprechende Spur.
Von
Eduard Ebel
Dortmund
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Rudi Cerne moderiert die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst".

Rudi Cerne moderiert die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst".

ZDF / Nadine Rupp

1999 wurde in Dortmund eine Babyleiche im Wald entdeckt. 2005 folgte ein ähnlicher Fund in Krefeld. Jahre später stellt sich heraus, dass die beiden Säuglinge Halbgeschwister sind.

Die beiden Babys wurden jeweils in einem Rucksack aufgefunden. Zudem sind etliche Kleidungsstücke an den Fundorten sichergestellt worden – darunter ein blau gestreiftes Jäckchen mit einer Knopfleiste mit Bärchen und Zahlen.

Kommt die Mutter aus der DDR?

Kurz nach dem Leichenfund in Krefeld wandte sich eine anonyme Person in Briefen an die Polizei und gab vor, die Mutter des Babys zu sein. Die Polizei vermutet, dass die Verfasserin womöglich aus der ehemaligen DDR stammt. Linguistische Untersuchungen der Briefe sollen darauf hindeuten.

XY-Zuschauer liefern interessante Hinweise

Die Spur in Richtung DDR wird am Mittwochabend auch von manchen Zuschauern der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ untermauert. Das Jäckchen mit den Bärchen soll in der DDR hergestellt worden sein, heißt es von der Polizei. Auch die Handschrift der Briefe ist von Zuschauern wiedererkannt worden. „Sind da Namen genannt worden?“, fragt Moderator Rudi Cerne. „Das kann ich nicht sagen. Wäre jetzt zu konkret in diesem Fall“, erklärt Fabian Puchelt vom LKA Bayern.

Mehr Informationen, Bildmaterial und die Nummer der Polizei finden Sie hier.