Tatort - Wunder gibt es immer wieder: So war der Krimi aus München

Am Sonntag, 02.06.2024, wiederholte das Erste den Münchner „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“.
BR/Roxy Film GmbH/Hendrik HeidenDie Sommerpause beim Sonntagskrimi im Ersten hat begonnen. Am 02.06.2024 zeigte der Sender daher die erste von mehreren Wiederholungen. Im „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“ müssen die Kommissare aus München einen Mordfall hinter Klostermauern aufklären.
Worum ging es genau? Lohnte sich das Einschalten und wer spielte mit? All das erfahrt ihr hier.
Das ist der Krimi „Wunder gibt es immer wieder“ aus München
Dieser Fall führt die beiden „Tatort“-Kommissare Leitmayr und Batic in ein Kloster im idyllischen Voralpenland. Dort wurde einem Wirtschaftsprüfer, der die Bücher gecheckt hat, Schierling in den Tee geträufelt - ein Gift, dessen tödliche Wirkung den Mann erst im Zug nach München ereilte, dem Zuständigkeitsbereich der beiden Ermittler.
Sie machen sich im Sonntagskrimi „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“ auf den Weg in die Abtei an der deutsch-österreichischen Grenze, wo sie es mit verschlossenen Schwestern, zwei dubiosen Gästen aus dem Vatikan, einem vorbestraften Hausmeister und merkwürdigen Vorgängen hinter Klostermauern zu tun bekommen.
Darum geht es im „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“
Kaum im Kloster angekommen, stoßen die beiden Ermittler auf die in Fernsehkrimis oft bemühte Mauer des Schweigens, die ganz gut zu diesem Ort der Stille passt. Die Mutter Oberin, die den Kommissaren aus München karge Klosterzellen zum Übernachten zuweist, hat definitiv etwas zu verbergen und hält sich bedeckt. Das gilt auch für Schwester Klara, Schwester Jacoba und die anderen Nonnen an diesem in herrlicher Landschaft gelegenen Ort des Glaubens.
Auch Hausmeister Friedrich Neubauer weiß angeblich nichts zu berichten, doch dann kommt heraus, dass das vorbestrafte Faktotum eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftsprüfer hatte, der kurz darauf ermordet wurde und in dessen Gepäck sich 10.000 Euro Bargeld fanden.
Wurde der Buchprüfer unter Druck gesetzt und bestochen, weil eine Mauschelei im Kloster verheimlicht werden muss? Und welche Rolle spielen die zwei finsteren italienischen Gesandten aus dem Vatikan, die zeitgleich mit Batic und Leitmayr in der Abtei eintreffen und so gar nicht wie geistliche Würdenträger aussehen?
Die beiden Kommissare begeben sich auf Spurensuche in der Abtei, schleichen schon mal nachts durchs Kloster und machen schließlich eine merkwürdige Beobachtung: Die Männer aus dem Vatikan nehmen Blutproben von den Nonnen.

In „Wunder gibt es immer wieder“ bekommen es die Münchner Ermittler mit Nonnen zu tun.
BR/Roxy Film GmbH/Hendrik HeidenWie ist „Wunder gibt es immer wieder“?
Die Idee, die zwei so durch und durch weltlichen Kommissare Batic und Leitmayr für einen Fall ins Kloster zu schicken, ist eigentlich nicht schlecht. Doch der von Regisseurin Maris Pfeifer inszenierte Krimi kommt vor allem anfangs nicht richtig in die Gänge und nimmt erst im letzten Drittel an Fahrt auf.
Der Fall passt sich bis zu seiner überraschenden Auflösung dem bedächtigen Leben im Kloster an und schleppt sich dumpf über die Runden. Daran ändern auch die wirkungsvoll in Szene gesetzten nächtlichen Albträume nichts, unter denen einer der beiden Kommissare in seiner Klosterzelle zu leiden hat. Dieser „Tatort“ aus Bayern ist leider zum Gähnen.
Das bringt ihm nur zwei von vier Pistolen ein: Puh! Eher was für echte Fans.
Das sind die Darsteller in „Wunder gibt es immer wieder“
Neben den beiden Kommissaren sind noch einige weitere Rollen im „Tatort“ dabei. Wer die Darsteller im Cast des Sonntagskrimis sind, erfahrt ihr hier:
Rolle - Schauspieler
- Franz Leitmayr - Udo Wachtveitl
- Ivo Batic - Miroslav Nemec
- Kalli Hammermann - Ferdinand Hofer
- Dr. Mathias Steinbrecher - Robert Joseph Bartl
- Schwester Barbara - Corinna Harfouch
- Schwester Klara - Constanze Becker
- Schwester Jacoba - Petra Hartung
- Schwester Julia - Christiane Blumhoff
- Schwester Angela - Ulrike Willenbacher
- Schwester Antonia - Maresi Riegner
- Friedrich Neubauer - Aurel Manthei
„Tatort“ am Sonntag: Sendetermine und Mediathek
Die Sendetermine zum „Tatort“ aus München auf einen Blick:
- Sonntag, 02.06.2024, um 20:15 Uhr im Ersten
- Sonntag, 02.06.2024, um 21:45 Uhr auf ONE
In der ARD Mediathek ist der „Tatort“ als Livestream abrufbar. Zudem stehen die Sonntagskrimis anschließend in der Regel noch ein bis sechs Monate als Wiederholung zur Verfügung.
