Tatort – Man stirbt nur zweimal: So war der Krimi aus Münster

Am Sonntag, 15.12.2024, lief der „Tatort: Man stirbt nur zweimal“ aus Münster im Ersten.
WDR/Thomas Kost- Der "Tatort: Man stirbt nur zweimal" aus Münster läuft am 15.12.2024 im Ersten.
- Thiel und Boerne klären den bizarren Tod eines Anwalts auf, der mit Versicherungsbetrug zusammenhängt.
- Highlights: Boerne hackt sich in der Vorlesung zum Spaß Finger ab; Anwalt wird von einer Skulptur aufgespießt.
- Kritiken loben den Krimi für Spannung und Humor, vergeben 3 von 4 Pistolen.
- Sendetermine: 15.12.2024 um 20:15 Uhr und 17.12.2024 um 00:45 Uhr im Ersten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Sonntagskrimi nahm die ARD-Zuschauer und -Zuschauerinnen mal wieder mit nach Münster: Am 15.12.2024 läuft der „Tatort: Man stirbt nur zweimal“ im Ersten. Darin musste das Duo Thiel und Boerne den bizarren Tod eines Anwalts aufklären, der mit einem Versicherungsbetrug zusammenhängt.
Lohnte sich das Einschalten? Worum ging es genau und welche Darstellenden waren im Cast? Das verraten wir euch hier.
Das ist der neue Fall aus Münster
Schock in der Vorlesung: Mit einem Beil hackt sich der Professor zum Entsetzen seiner Studenten ein paar Finger ab, doch natürlich ist alles nur Spaß und die Hand aus Gummi. Karl-Friedrich Boerne will lediglich demonstrieren, was sich manche Menschen antun, um einen Versicherungsbetrug zu begehen, und um einen solchen dreht sich der neue „Tatort“ aus Münster.
Doreen Prätorius erhält 3,5 Millionen Euro aus der Lebensversicherung ihres tödlich verunglückten Mannes Jonas Karl Prätorius, dabei ist der Sammler exotischer Kunst gar nicht tot, sondern versteckt sich seit Jahren im Keller der gemeinsamen Villa vor den Toren Münsters.
Als Doreens Anwalt Oskar Weintraub das herausfindet, bezahlt er dafür mit seinem Leben: Der skrupellose Hausherr wirft ihn kurzerhand über eine Brüstung in die Eingangshalle des Anwesens, wo der Jurist vom Speer einer afrikanischen Krieger-Skulptur aufgespießt wird.
Darum geht es im „Tatort: Man stirbt nur zweimal“
Während Professor Boerne der dringend des Mordes am Rechtsanwalt verdächtigen Doreen von Anfang an misstraut, entdeckt der liebesbedürftige Thiel sein Herz für die zerbrechlich wirkende Frau, die sich angeblich an nichts mehr erinnern kann.
Beide Ermittler stochern im Nebel, bis Boernes Assistentin Silke Haller die Ermittlungen mit einer wichtigen Erkenntnis weiterbringt: Sie gibt zu bedenken, dass keinesfalls eine zierliche Frau, sondern nur ein großer und kräftiger Mann den Anwalt übers Geländer schubsen konnte.
Boerne und Thiel finden dann noch heraus, dass es sich bei den Holzmasken und Skulpturen in der von Boerne als „Horrormausoleum“ bezeichneten Sammlervilla nur um billigen Kitsch handelt. Damit sind sie zwar erneut einen Schritt weiter, aber immer noch ziemlich weit von der Lösung des verblüffenden Falles entfernt.

Prof. Dr. Boerne (Jan Josef Liefers, M.) und Hauptkommissar Thiel (Axel Prahl) suchen Doreen Prätorius (Cordelia Wege) in ihrem Haus auf, doch sie kann sich an nichts mehr erinnern.
WDR/Thomas KostWie ist die Kritik zum „Tatort: Man stirbt nur zweimal“?
Während die Zuschauenden alles über das Geschehene wissen, sind Professor Boerne und Kommissar Frank Thiel völlig ahnungslos. Sie denken sich im Lauf des cleveren Sonntagskrimis „Tatort: Man stirbt nur zweimal“ diverse Tatverläufe aus, die Regisseurin Janis Rebecca Rattenni in kleinen Szenen illustriert – ein augenzwinkernder Kommentar zur Beliebigkeit von Krimiplots, also dazu, was alles in einem Fernsehkrimi passieren könnte, hätte es sich der Drehbuchautor (in diesem Fall: Sascha Arango) nicht ganz anders ausgedacht.
Das Witzige daran: Die anfangs nur dem Zuschauenden bekannte Wahrheit ist in diesem Krimi bizarrer als es die Hypothesen der beiden Kriminalisten. Da dieser „Tatort“ zudem spannend ist und auch noch die berührende Geschichte einer für den weiblichen Teil ungesunden Ehe erzählt, ist den Machern ein guter „Tatort“ mit dem Erfolgsduo aus Münster gelungen. Natürlich machen die beiden ihre üblichen Späße, schießen dabei aber nie übers Ziel hinaus.
Insgesamt bekommt der Krimi aus Münster drei von vier Pistolen: Kann man nichts falsch machen.
Das ist die „Tatort“-Besetzung am 15.12.2024
Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:
Rolle – Schauspieler*in
- Frank Thiel – Axel Prahl
- Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
- Mirko Schrader – Björn Meyer
- Silke Haller „Alberich“ – ChrisTine Urspruch
- Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
- Vater Thiel – Claus Dieter Clausnitzer
- Doreen Prätorius – Cordelia Wege
- Jonas Karl Prätorius – Christian Erdmann
- Anwalt Oskar Weintraub – Nils Brunkhorst
- Collin Fiebler – Sebastian Kolb
- Richterin – Neshe Demir
„Tatort“: Sendetermine und Mediathek
Die Sendetermine des „Tatort“ aus Münster auf einen Blick:
- Sonntag, 15.12.2024, um 20:15 Uhr im Ersten
- Dienstag, 17.12.2024, um 00:45 Uhr im Ersten
In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.