Tatort – Im Wahn: So war der Krimi am Ostermontag

Am 21. April 2025 lief der „Tatort: Im Wahn“ aus Hannover im Ersten.
NDR/O-Young Kwon/Sabrina RaapAn Ostern wurde der Sonntagskrimi zum Montagskrimi: Am 21. April 2025 lief der „Tatort: Im Wahn“ im Ersten. Darin musste der LKA-Ermittler Thorsten Falke mit einem Team einen Messerstecher finden, der in Hannover zwei Menschen getötet hat – und erhielt dabei Hilfe von Künstlicher Intelligenz.
Lohnte sich das Einschalten? Worum ging es genau und welche Darstellenden waren im Cast? Das verraten wir euch hier.
Das ist der neue „Tatort“ aus Hannover
Brutale Messerattacken im öffentlichen Raum sind mittlerweile traurige Alltagsrealität in Deutschland. Auch im neuen „Tatort“ ersticht ein vermummter Mann am Hauptbahnhof in Hannover zwei Passanten, was die Behörden in helle Aufregung versetzt. Schnell wird ein Team um den LKA-Mann Thorsten Falke gebildet, der diesmal von den Kommissarinnen Yael Feldman und Anais Schmitz unterstützt wird.
Außerdem verstärkt im Ostermontagskrimi „Tatort: Im Wahn“ der IT-Spezialist Finn Jennerwein die kleine Truppe. Der freundliche und ungemein harmlos wirkende Nerd hat ganz was Feines mitgebracht: eine Computersoftware, mit der man anhand von Persönlichkeitsprofilen und Bewegungsmustern Straftäter blitzschnell ermitteln kann, so heißt es.
Der wie immer hochnervöse Skeptiker Falke steht dem Programm, das sich noch in der Testphase befindet, skeptisch gegenüber, lässt sich aber gezwungenermaßen auf die Hilfe des Kollegen Künstliche Intelligenz ein. Als ein weiterer Mensch erstochen wird, schrillt im Polizeipräsidium der Serienkiller-Alarm.
Darum geht es im „Tatort: Im Wahn“
Mit zwei Toten beginnt dieser von der Schweizer Regisseurin Viviane Andereggen im Stile eines Politthrillers inszenierte „Tatort“ aus Hannover, beide bestialisch massakriert von einem Messerstecher im dunklen Kapuzenpulli.
Die neue und auf dem Prüfstand stehende Ermittlungs-Software „Kroisos“ durchforscht die Smartphones von Passanten, die in der Nähe waren, sammelt unzählige Daten im Internet und spuckt in Windeseile einen Verdächtigen aus: René Kowalski muss der Täter sein, es spricht praktisch alles gegen den psychisch kranken Mann, der auf einem Dachboden haust und die Wände mit merkwürdigen Botschaften vollgeschmiert hat.
Als Thorsten Falke und Kollegin Feldman besagten Kowalski befragen wollen, verbarrikadiert er sich zunächst in seinem Refugium und springt zum Entsetzen seiner Schwester Nora Kowalski bei der anschließenden Flucht in den Tod. Erleichtert vermelden die Behörden, dass das furchtbare Messerattentat von Hannover aufgeklärt ist.
Doch der von Zweifeln und auch Schuldgefühlen geplagte Thorsten Falke glaubt nicht so recht daran. Sein Instinkt sagt ihm etwas Anderes, und als erneut ein Mann mitten in der Stadt erstochen wird, scheint der LKA-Ermittler recht zu behalten.

Eine KI hat René Kowalski (Mirco Kreibich) als Verdächtigen ermittelt. Liegt sie richtig?
NDR/O-Young KwonWie ist die Kritik zum „Tatort: Im Wahn“?
Der neue „Tatort“ mit Wotan Wilke Möhring hat nach einem spannenden ersten Drittel leider nicht mehr allzu viel zu bieten und tischt dem Zuschauenden eine wacklig konstruierte und völlig unrealistische Verschwörungsgeschichte auf, die mit einer nahezu grotesken Auflösung endet.
Insgesamt bekommt der Krimi aus Hannover daher nur zwei von vier Pistolen: Puh, eher was für echte Fans!
Das ist die „Tatort“-Besetzung am 21. April 2025
Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:
- Wotan Wilke Möhring als Thorsten Falke
- Peri Baumeister als Yael Feldman
- Florence Kasumba als Anaïs Schmitz
- Anna Stieblich als Gabriele Seil
- Thomas Niehaus als Finn Jennewein
- Maria Dragus als Nora Kowalski
- Mirco Kreibich als René Kowalski
- Natalia Rudziewicz als Teresa Heiner
- Garry Fischmann als Moritz Staub
„Tatort“: Sendetermine und Mediathek
Die Sendetermine des „Tatort“ aus Hannover auf einen Blick:
- Montag, 21. April 2025, um 20:15 Uhr im Ersten
In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.