Tatort – Fährmann: Warum sich das Einschalten heute lohnt

Am Sonntag, 22.12.2024, läuft der „Tatort: Fährmann“ aus Zürich im Ersten.
SRF/Sava Hlavacek- „Tatort: Fährmann“ aus Zürich läuft am 22.12.2024 im Ersten.
- Kommissarin Grandjean jagt einen Serienkiller und begeht Fehler.
- Marek Kowalski, gespielt von Lucas Gregorowicz, ist der Mörder.
- Die Geschichte ist spannend und psychologisch packend.
- Der Krimi erhält vier von vier Pistolen in der Kritik.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Sonntagskrimi entführt die ARD-Zuschauer und -Zuschauerinnen mal wieder mit in die Schweiz: Am 22.12.2024 läuft der „Tatort: Fährmann“ aus Zürich im Ersten. Darin begeht die Kommissarin Grandjean einen fatalen Fehler, als sie ihre Kollegen nicht in ihr Vorhaben einweiht.
Lohnt sich das Einschalten? Worum geht es genau und welche Darstellenden sind im Cast? Das verraten wir euch hier.
Das ist der neue Fall aus Zürich
Bis vor kurzem ging er noch selber in den ARD-Sonntagskrimis auf Mörderjagd: Lucas Gregorowicz ermittelte in der Reihe „Polizeiruf 110“ in Brandenburg. Für den neuen „Tatort“ aus der Schweiz hat der smarte 48-Jährige die Seiten gewechselt und spielt einen raffinierten Geschäftsmann und Serienkiller, der als Unternehmensberater tagsüber eiskalt Arbeitsplätze in Firmen wegrationalisiert und abends auf brutale Menschenjagd geht.
In der Polizistin Isabelle Grandjean bekommt es der skrupellose Marek mit einer entschlossenen Gegenspielerin zu tun, die anfangs emotional schwächelt, dann aber über sich hinauswächst.
Darum geht es im „Tatort: Fährmann“
Da drin wachse der Tod, eröffnet der charmante Marek der verblüfften Kommissarin und tippt an seine Stirn, als sich die beiden auf dem Züricher Weihnachtsmarkt kennenlernen. Der gutaussehende Manager leidet an einem unheilbaren Hirntumor und hält damit keineswegs hinter dem Berg. Die beiden einsamen Herzen landen in Grandjeans Wohnung und im Bett, doch das Liebesabenteuer ist schnell vergessen, als sich kurz darauf ein Unbekannter mit einer kryptischen Nachricht bei Isabelle Grandjean meldet.
Die GPS-Daten in der Botschaft lotsen die Kommissarin zu einer abgelegenen Stelle am Wasser, wo sie einen Toten findet. Unter der Zunge des Ermordeten liegt eine alte Münze, wie sie im antiken Griechenland den Toten als Bezahlung für den Fährmann Charon, der die Verstorbenen in den Hades überführte, mitgegeben wurde. Dass der Mann wie einst der antike Philosoph Sokrates einer Schierling-Vergiftung erlag, lässt zusätzlich auf eine solide klassische Bildung des Mörders schließen.
Ohne ihre Kollegin Tessa Ott oder Staatsanwältin Anita Wegenast einzuweihen, macht sich Grandjean auf eigene Faust an die Ermittlungen. Eine erste Spur führt sie in ihre alte Heimat La Chaux-de-Fonds in der französischen Schweiz, wo sie sich vor Jahren als Polizistin in einem spektakulären Mordfall einen Namen machte.
Hat die blutjunge und brennend ehrgeizige Isabelle Grandjean damals einen Unschuldigen ins Gefängnis gebracht und soll jetzt dafür büßen? Die Kommissarin muss sich mit ihren Ermittlungen beeilen, denn in Zürich wird ein weiteres Mordopfer gefunden, und der todgeweihte Marek hat in dem packenden Psychothriller von Regisseur Michael Schaerer schon ein nächstes Opfer ins Auge gefasst.

Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) lernt auf dem Weihnachtsmarkt Marek Kowalski (Lukas Gregorowicz) kennen und lässt sich auf ein Abenteuer mit ihm ein.
SRF/Sava HlavacekWie ist die Kritik zum „Tatort: Fährmann“?
Der Krimi „Tatort: Fährmann“ besticht mit einer von Anfang bis Ende ultraspannenden Geschichte, wie sie selten in der Krimireihe geboten wird.
Dazu kommt ein psychologisch faszinierendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Killer und der Kommissarin, die mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und erst mal nicht kapiert, mit wem sie es zu tun hat – anders als der Zuschauende, der von Anfang an über den mörderischen Unternehmensberater im feinen Zwirn Bescheid weiß.
Insgesamt bekommt der Krimi aus Zürich vier von vier Pistolen: Unbedingt gucken! Spricht am Montag jeder drüber.
Das ist die „Tatort“-Besetzung am 22.12.2024
Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:
Rolle – Schauspieler*in
- Isabelle Grandjean – Anna Pieri Zuercher
- Tessa Ott – Carol Schuler
- Anita Wegenast – Rachel Braunschweig
- Noah Löwenherz – Aaron Arens
- Charlie Locher – Peter Jecklin
- Milan Mandic – Igor Kovac
- Marek Kowalski – Lucas Gregorowicz
- Fährmann – Marco Calamandrei
- Heinz Hubacher – Peter Portmann
- Chantal Tournier – Dominique Bourquin
- Sekretärin – Judith Cuénod
- Bankmanager – Patrick Rapold
- Susan Guggisberg – Annette Wunsch
„Tatort“: Sendetermine und Mediathek
Die Sendetermine des „Tatort“ aus Zürich auf einen Blick:
- Sonntag, 22.12.2024, um 20:15 Uhr im Ersten
- Dienstag, 24.12.2024, um 00:50 Uhr im Ersten
In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.