Tatort – Das Ende der Nacht
: So war der Krimi aus Saarbrücken

Am 26.01.2025 lief der „Tatort: Das Ende der Nacht“ aus Saarbrücken im Ersten. Worum es ging, ob sich das Einschalten lohnte und wer mitspielte, erfahrt ihr hier.
Von
Daniela Westermayer,
Martin Weber
Saarbrücken
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Am Sonntag, 26.01.2025, läuft der „Tatort: Das Ende der Nacht“ aus Saarbrücken im Ersten.

Am Sonntag, 26.01.2025, lief der „Tatort: Das Ende der Nacht“ aus Saarbrücken im Ersten.

SR/Iris Maria Maurer
  • "Tatort: Das Ende der Nacht" läuft am 26.01.2025 im Ersten.
  • Kommissare ermitteln nach Überfall auf Geldtransporter; Spuren führen nach Frankreich.
  • Privatleben der Ermittler thematisiert; Schürk und Heinrich in seelischen Nöten.
  • Kritik: Spannung durch Action und Entführung, drei von vier Pistolen.
  • Besetzung: u.a. Vladimir Burlakov, Daniel Sträßer, Lena Urzendowsky.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In dieser Woche nahm der Sonntagskrimi die ARD-Zuschauerinnen und -Zuschauer mal wieder mit ins Saarland: Am 26.01.2025 lief der „Tatort: Das Ende der Nacht“ aus Saarbrücken im Ersten.

Darin ermitteln die Kommissare nach dem brutalen Überfall auf einen Geldtransporter, bei dem ein Wachmann getötet wurde. Die Spuren führen bis nach Frankreich.

Lohnte sich das Einschalten? Worum ging es genau und welche Darstellenden waren im Cast? Das verraten wir euch hier.

Das ist der neue Fall aus Saarbrücken

Der „Tatort: Das Ende der Nacht“ startet mit einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter. Die maskierten Räuber stoppen den Lieferwagen, sprengen seine Hecktüren auf und entkommen mit drei Millionen Euro Beute, einer der Wachleute wird getötet.

Doch auch das Privatleben der Kommissare wird im neuen Krimi aus Saarbrücken beleuchtet: Adam Schürk, der nach dem Tod seines schwerkriminellen Vaters wieder bei seiner Mutter eingezogen ist, schnippt des Abends trübselig Streichhölzer ins Wasser des verwaisten Swimming Pools.

Seine zart besaitete Kollegin Pia Heinrich ist ganz schlecht drauf und deckt sich mit starken Medikamenten aus der Apotheke ein, um irgendwie durch die Nacht zu kommen.

Darum geht es im „Tatort: Das Ende der Nacht

Doch zurück zum Überfall. Adam Schürk und sein Kollege Leo Hölzer haben alle Hände voll zu tun und gehen diversen Spuren nach. Eine davon führt ins nahe Frankreich, wobei der Saarbrücker Mordkommission die Sprachkenntnisse von Kommissarin Esther Baumann und ihre exzellenten Kontakte zur französischen Polizei zugutekommen.

Hat eine international gesuchte Verbrecherbande etwas mit dem Überfall auf den Geldtransporter zu tun, und welche Rolle spielt dabei ein sagenumwobenes deutsch-französisches Gangsterpaar, das vor Jahren untergetaucht ist?

Die Kommissare nehmen die erwachsene Tochter des Paars ins Visier, die in einer Kneipe in Saarbrücken arbeitet: Carla Radek erzählt den Ermittlern, als Kind von ihren kriminellen Eltern verlassen worden zu sein und jahrelang nichts mehr von ihnen gehört zu haben. Doch dann taucht ihre Mutter Béatrice Radek plötzlich mit einer Pistole in Saarbrücken auf und die Ereignisse überschlagen sich.

Dass die Ermittler aus dem Saarland künftig regelmäßig die Grenze nach Frankreich überschreiten, ist nach Auskunft Christian Bauers vom Saarländischen Rundfunk übrigens nicht geplant. Das passiere nur, wenn es einen handfesten dramaturgischen Grund wie in diesem Krimi dafür gebe, erläutert der für den „Tatort“ zuständige Redakteur des Senders.

Die Kommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov, l.), Esther Baumann (Brigitte Urhausen, 2.v.l.), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) tragen ihre Ergebnisse zusammen.

Die Kommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov, l.), Esther Baumann (Brigitte Urhausen, 2.v.l.), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) tragen ihre Ergebnisse zusammen.

SR/Iris Maria Maurer

Wie ist die Kritik zum „Tatort: Das Ende der Nacht“?

Der neue „Tatort“ aus Saarbrücken startet mit gut gemachter Action, die den Zuschauenden sofort in ihren Bann zieht. Doch leider bleibt der Krimi von Regisseurin Tini Tüllmann nicht lange auf der Überholspur, sondern macht plötzlich eine verstörende Vollbremsung, indem er sich überraschend ausführlich den privaten Problemen eines Kommissars und seiner Kollegin widmet.

Die beiden in seelischen Nöten steckenden Ermittler kommen sich näher, doch das Tempo ist nach verheißungsvollem Beginn erst mal raus. Zum Glück nimmt der unter dem Strich durchaus solide Krimi in der zweiten Hälfte wieder an Fahrt auf, vor allem eine Entführung sorgt für Spannung.

Insgesamt bekommt der Krimi aus Saarbrücken daher drei von vier Pistolen: Kann man nichts falsch machen.

Das ist die „Tatort“-Besetzung am 26.01.2025

Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:

Rolle – Schauspieler*in

  • Leo Hölzer – Vladimir Burlakov
  • Adam Schürk – Daniel Sträßer
  • Pia Heinrich – Ines Marie Westernströer
  • Esther Baumann – Brigitte Urhausen
  • Carla Radek – Lena Urzendowsky
  • Béatrice Radek – Sabine Timoteo
  • Moritz Leimer – Michelangelo Fortuzzi
  • Merlin Bravard – Daniel Séjourné
  • Aytac Celik – Mücahit Altun
  • Ralf Hochstädter – Jean-Luc Bubert
  • Dr. Henny Wenzel – Anna Böttcher
  • Heide Schürk – Gabriela Krestan
  • Noémie Legrand – Sandy Lewis Godefroy
  • Marietta Hochstädter – Christina Geisse
  • Eva Peters – Kerstin Thielemann
  • Apothekerin – Sophie Roßfeld

„Tatort“: Sendetermine und Mediathek

Die Sendetermine des „Tatort“ aus Saarbrücken auf einen Blick:

  • Sonntag, 26.01.2025, um 20:15 Uhr im Ersten
  • Dienstag, 28.01.2025, um 00:30 Uhr im Ersten

In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.