Tatort Borowski und das Haupt der Medusa
: So spannend war der Kiel-Krimi

Am 16.03.2025 lief der „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ aus Kiel im Ersten. Worum es ging, ob sich das Einschalten lohnte und wer mitspielte, erfahrt ihr hier.
Von
Daniela Westermayer,
Martin Weber
Kiel
Jetzt in der App anhören
Am Sonntag, 16.03.2025, läuft der „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ aus Kiel im Ersten.

Am Sonntag, 16.03.2025, lief der „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ aus Kiel im Ersten.

NDR/Thorsten Jander/Sabrina Raap
  • „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ am 16.03.2025 um 20:15 Uhr im Ersten.
  • Klaus Borowski löst seinen letzten Fall vor der Pensionierung.
  • Robert Frost, ein genialer Hacker, ist Borowskis Gegenspieler.
  • Der Krimi wird von Lars Kraume inszeniert, Milberg und Diehl glänzen.
  • Nachfolgerin Karoline Schuch jagt künftig Mörder in Kiel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Sonntagskrimi nahm die ARD-Zuschauenden mal wieder mit in den Norden: Am 16.03.2025 lief der „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ aus Kiel im Ersten. Darin musste Kommissar Borowski kurz vor seiner Pensionierung seinen letzten Mordfall lösen, doch der Täter war ihm immer einen Schritt voraus.

Lohnte sich der letzte Borowski-Krimi? Worum ging es genau und welche Darstellenden waren im Cast? Das verraten wir euch hier.

Das war der letzte Borowski-Fall aus Kiel

Seinen Abschied hätte sich Klaus Borowski anders vorgestellt: Es sind im „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ nur noch wenige Tage bis zum Ruhestand, da stolpert der charismatische Kieler Kommissar völlig unerwartet in einen Fall und bekommt es mal wieder mit einem irren Killer zu tun.

Das Foto eines unheimlich wirkenden Hauses ist der Ausgangspunkt seines letzten Einsatzes: Borowski entdeckt es im Bürgeramt der Stadt Kiel, wo er seinen neuen Reisepass beantragen will.  Schon als Kind hatte sich der Kommissar regelmäßig gegruselt, wenn er an der düsteren Villa vorbeikam.

Darum geht es im „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa

Das Foto schmückt den Arbeitsplatz des Computerexperten Robert Frost, der mit seiner Mutter Eleonore in diesem Haus wohnt, seit geraumer Zeit aber verschollen ist. Als Borowski dann noch erfährt, dass zwei Kolleginnen des IT-Spezialisten in jüngerer Zeit auf merkwürdige Weise ums Leben gekommen sind, ist sein kriminalistischer Instinkt geweckt und er stattet der Gruselvilla eigenmächtig einen Besuch ab.

Was Borowski nicht weiß, der Zuschauer aber schon: Robert Frost hat kurz zuvor in dem Anwesen seine herrische Mutter, die ihn jahrelang psychisch gequält hatte, beim gemeinsamen Abendessen stranguliert.

Der irre Computerexperte, der sich unter falschem Namen in einer kleinen Wohnung versteckt, beginnt mit dem Kommissar ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel und erweist sich dabei als genialer Hacker: Robert Frost, der über sämtliche Schritte von Borowski informiert ist, lässt nicht nur die Rechner des Bürgeramtes, sondern auch die im Polizeipräsidium abstürzen – ein digitales Horrorszenario, das es mit der altmodischen Gruselatmosphäre in schauerlichen Altbauvillen locker aufnehmen kann.

Klaus Borowski muss sich derweil sputen, denn seine Dienstzeit als Beamter läuft ab. Während sein Team schon mit der Abschiedstorte auf ihn wartet, stellt der Kommissar dem Täter eine clevere Falle.

Robert Frost (August Diehl) wird von seiner Mutter Elenor (Corinna Kirchhoff) unterdrückt.

Robert Frost (August Diehl) wurde jahrelang von seiner Mutter Elenor (Corinna Kirchhoff) psychisch gequält.

NDR/Thorsten Jander

Wie ist die Kritik zum letzten Borowski-„Tatort“?

Der letzte „Tatort“ mit Axel Milberg, der nach mehr als 20 Jahren aufhört, ist ein unheimlicher und rundum spannender Sonntagskrimi, der mit Elementen des Gruselfilms spielt. Denen gewinnt Regisseur Lars Kraume auch makabre Komik ab – etwa, wenn der wie das Haupt der Medusa abgetrennte Kopf eines Mordopfers den Boden eines bizarr beleuchteten Aquariums „schmückt“.

Milberg als wie so oft etwas verpeilter, dabei aber hellwacher Kommissar zeigt sich zum Abschied von seiner besten Seite und hat in dem mörderischen Muttersöhnchen Robert Frost, kongenial gespielt von August Diehl, einen rundum würdigen Endgegner.

Der Krimi „Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa“ ist ein angemessener Abschied für den verschrobenen Ermittler, der seiner Nachfolgerin riesengroße Fußstapfen hinterlässt: In Kiel wird künftig Karoline Schuch als Polizeipsychologin Elli Krieger an der Seite von Kommissarin Mila Sahin auf Mörderjagd gehen.

Insgesamt bekommt der Krimi aus Kiel daher drei von vier Pistolen: Kann man nichts falsch machen.

Das ist die „Tatort“-Besetzung am 16.03.2025

Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:

  • Axel Milberg als Klaus Borowski
  • Almila Bagriacik als Mila Sahin
  • August Diehl als Robert Frost
  • Corinna Kirchhoff als Eleonore Frost
  • Thomas Kügel als Roland Schladitz
  • Thea Ehre als Kriminaltechnikerin
  • Sascha Nathan als Kaczmarek
  • Maren Eggert als Frieda Jung

„Tatort“: Sendetermine und Mediathek

Die Sendetermine des „Tatort“ aus Kiel auf einen Blick:

  • Sonntag, 16.03.2025, um 20:15 Uhr im Ersten
  • Dienstag, 18.03.2025, um 00:30 Uhr im Ersten

In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.