Tatort Abstellgleis
: So war der Krimi aus Dortmund

Am 30.03.2025 lief der „Tatort: Abstellgleis“ aus Dortmund im Ersten. Worum es ging, ob sich das Einschalten lohnte und wer mitspielte, erfahrt ihr hier.
Von
Daniela Westermayer,
Martin Weber
Dortmund
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Am 30.03.2025 läuft der „Tatort: Abstellgleis“ aus Dortmund im Ersten.

Am 30.03.2025 lief der „Tatort: Abstellgleis“ aus Dortmund im Ersten.

WDR/Thomas Kost
  • Der „Tatort: Abstellgleis“ aus Dortmund läuft am 30.03.2025 im Ersten.
  • Kommissar Peter Faber gerät unter Mordverdacht und flieht.
  • Er muss den Mordfall seines Kollegen Sebastian Haller klären.
  • Die Stimmung im Team ist von Misstrauen geprägt.
  • Kritiker loben den spannenden Krimi trotz altbekannter Muster.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die ARD-Zuschauenden ging es im Sonntagskrimi mal wieder nach Dortmund: Am 30.03.2025 lief der „Tatort: Abstellgleis“ im Ersten. Darin geriet Kommissar Faber unter Mordverdacht und musste den Fall auf eigene Faust klären.

Lohnte sich das Einschalten? Worum ging es genau und welche Darstellenden waren im Cast? Das verraten wir euch hier.

Das ist der „Tatort“ aus Dortmund

Er hat keine Freunde, dafür viele Feinde: Seit dem Tod seiner Kollegin und Vertrauten Martina Bönisch ist es einsam um Peter Faber geworden. Im neuen „Tatort“ aus Dortmund bekommt es der von Jörg Hartmann gespielte Kommissar mit der kurzen Zündschnur gleich mit zwei Intimfeinden zu tun, von denen einer auch noch brutal erstochen wird.

Faber gerät unter Mordverdacht und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem wahren Täter.

Darum geht es im „Tatort: Abstellgleis

Mit einem zwischen Containern und Bahngleisen herumirrenden Kommissar auf der Flucht geht der Krimi schon einmal rasant los: Der unter Mordverdacht stehende Faber hat sich abgesetzt und wird von seiner Kollegin Rosa Herzog sogar mit der Waffe bedroht.

Wie es dazu kommen konnte, wird gleich nach dem packenden Einstieg erzählt: Faber und Herzog sollten sich auf Geheiß ihrer Chefin Ira Klasnic um eine Unfallflucht mit Todesfolge kümmern. Am Tatort trifft der Kommissar auf seinen Kollegen und Intimfeind Sebastian Haller von der Spurensicherung, den der Kommissar für ein „Sackgesicht“ hält und mit dem es gleich wieder Zoff gibt.

Da es sich bei der Toten um die ehemalige Freundin des mutmaßlichen Drogenhändlers Lorik Duka handelt, schauen sich Peter Faber und Rosa Herzog dort einmal um, kommen mit ihren Ermittlungen aber nicht weiter.

Als dann Kollege Haller erstochen in seiner Wohnung aufgefunden wird, stellen sich zwei Fragen: Hängen die Unfallflucht und der Mord miteinander zusammen und ist Peter Faber für den Tod seines verhassten Kollegen verantwortlich?

Dass er das nicht ist, weiß zwar der Zuschauende, nicht aber Kommissar Daniel Kossik, der vom LKA kommt, um die internen Ermittlungen zu leiten. Mit seinem alten Bekannten Kossik hat Faber noch ein Hühnchen zu rupfen und umgekehrt, die beiden sind sich spinnefeind.

Schon bald herrscht eine Stimmung von blankem Misstrauen im Polizeipräsidium, das von undurchsichtigen Figuren wie dem Streifenbeamten Pösken oder dem Kriminaltechniker Gabor noch verstärkt wird –mit dem die Paranoia auf die Spitze getrieben wird. Als Faber festgenommen werden soll, flieht er und taucht unter, um den Fall auf eigene Faust zu klären.

Kommissar Daniel Kossik (Stefan Konarske) kehrt für einen Fall zurück nach Dortmund. Doch jetzt ist er für das LKA im Einsatz.

Kommissar Daniel Kossik (Stefan Konarske) kehrt für einen Fall zurück nach Dortmund. Doch jetzt ist er für das LKA im Einsatz.

WDR/Thomas Kost

Wie ist die Kritik zum „Tatort: Abstellgleis“?

Dass Faber unter Mordverdacht gerät und sich auf die Suche nach dem wahren Täter macht, ist ein altbekanntes und auch schon etwas ausgeleiertes Krimimuster.

Trotzdem ist der von Regisseur Torsten C. Fischer inszenierte Sonntagskrimi „Tatort: Abstellgleis“ sehenswert, weil er spannend ist, einiges an Action bietet und voller Wendungen steckt. Die misstrauische Stimmung im Präsidium ist zudem ein cleverer Schachzug von Regie und Drehbuch (Jürgen Werner).

Mittendrin ist der emotional instabile Faber, der es sich und seinen Kollegen nie einfach macht, der aber bei allen menschlichen Schwächen ein integrer Charakter ist und immer noch auf rührende Art um seine große Liebe Martina Bönisch trauert. Ein Typ mit Macken, der aber durchaus als Identifikationsfigur taugt.

Insgesamt bekommt der Krimi aus Dortmund drei von vier Pistolen: Kann man nichts falsch machen.

Das ist die „Tatort“-Besetzung am 30.03.2025

Neben den Hauptfiguren sind wie immer auch verschiedene Episodenrollen zu sehen. Wer die Darstellenden im neuen Krimi sind, erfahrt ihr hier:

  • Jörg Hartmann als Peter Faber
  • Stefanie Reinsperger als Rosa Herzog
  • Alessija Lause als Ira Klasnic
  • Stefan Konarske als Daniel Kossik
  • Simon Steinhot als Lars Höllbrand
  • Esther Zschieschow als Susanne Bütow
  • Darja Mahotkin als Melanie Führich
  • Malik Bauer als Otto Pösken
  • Sybille Schedwill als Dr. Greta Leitner
  • Tilman Strauß als Sebastian Haller
  • Stefan Haschke als Magnus Gabor
  • Ann-Kathrin Hinz als Rabea Sharif
  • Gabriele Schulze als Irmgard Lipscher

„Tatort“: Sendetermine und Mediathek

Die Sendetermine des „Tatort“ aus Dortmund auf einen Blick:

  • Sonntag, 30.03.2025, um 20:15 Uhr im Ersten
  • Dienstag, 01.04.2025, um 00:45 Uhr im Ersten

In der ARD-Mediathek ist der „Tatort“ im Livestream zu verfolgen. Dort steht er nach der Ausstrahlung für gewöhnlich auch noch ein bis sechs Monate lang kostenlos als Wiederholung zur Verfügung.