Am Mittwoch, den 25. Januar 2023, geht der Ski-Alpin-Weltcup in Schladming mit dem Nachtriesenslalom der Herren weiter. Zwei Riesentorläufe stehen auf der Planai auf dem Programm. Den Sieg in Schladming konnte sich am Dienstag der Franzose Clement Noel vor dem Schweizer Ramon Zenhäusern und Lucas Braathen aus Norwegen sichern.
In diesem Artikel findet ihr alle Informationen rund um den Zeitplan und der Übertragung des Weltcups in Schladming.

Nightrace Schladming 2023: Zeitplan & Uhrzeit für den Riesenslalom

Ski-Fans erwarten beim Weltcup in Schladming auf der Planai gleich zwei Highlights: Am Dienstag den klassischen Slalom und am Mittwoch erstmals in der Geschichte des Nightrace auch einen Riesentorlauf.
Der Zeitplan für den Weltcup in Schladming im Überblick:

Dienstag, 24. Januar: Slalom

  • 17:45 Uhr: Slalom, 1. Durchgang
  • 20:45 Uhr: Slalom, 2. Durchgang

Mittwoch, 25. Januar: Riesenslalom

  • 17:45 Uhr: Riesentorlauf, 1. Durchgang
  • 20:45 Uhr: Riesentorlauf, 2. Durchgang
Die für Ende Januar geplanten Rennen in Garmisch können wetterbedingt nicht ausgetragen werden. Der Riesenslalom der Männer wird daher nun erstmals in Schladming ausgetragen.
Die für Ende Januar geplanten Rennen in Garmisch können wetterbedingt nicht ausgetragen werden. Der Riesenslalom der Männer wird daher nun erstmals in Schladming ausgetragen.
© Foto: Angelika Warmuth/dpa

TV und Stream: Wo wird der Nachtslalom in Schladming übertragen?

Viele Wintersport-Fans stellen sich die Frage, welcher Sender den Nachtslalom in Schladming an den beiden Tagen live im Free-TV und Livestream überträgt. Hier gibt es gute Nachrichten für alle Fans. Beide Durchgänge aus Schladming werden im frei empfangbaren Fernsehen auf Eurosport übertragen. Da Eurosport auch via DAZN empfangbar ist, gibt es für alle Abonnenten des Streamingportals den Nightrace auch dort online zu sehen. Zudem können sich Wintersportfans über einen kostenlosen Stream des BR-Fernsehens freuen.
Die Übertragung des Nachtslaloms in Schladming im Überblick:

Nachtriesenslalom: Schmid schielt auf Podium – Odermatt verzichtet

Alexander Schmid darf bei der Nachtriesenslalom-Premiere in Schladming Richtung Podium schielen. Im ersten Durchgang auf der Planai belegte der 28-Jährige aus Fischen nach 30 von 66 Startern den siebten Platz und hatte gut acht Zehntelsekunden Rückstand zum Stockerl. Von den Magen-Darm-Problemen, die Schmid zuletzt geplagt hatten, war nichts zu bemerken. "Ich bin gar nicht so unzufrieden", sagte Schmid, "ich konnte umsetzen, was ich mir vorgenommen habe. Für den zweiten Durchgang weiß ich ganz genau, was ich zu tun habe. Es ist noch einiges drin."
Auch ohne Olympiasieger Marco Odermatt dominierten die Schweizer beim sechsten Riesenslalom-Weltcup des WM-Winters. Loic Meillard fuhr in 1:09:05 Minuten Bestzeit, dahinter landeten sein Landsmann Gino Caviezel (+0,64 Sekunden) und der Norweger Henrik Kristoffersen (+1,06).

Darum findet der Riesenslalom in diesem Jahr in Schladming statt

Nach der Absage der alpinen Weltcup-Rennen Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen hat der Ski- und Snowboard-Weltverband FIS den für dort geplanten Riesenslalom der Männer nach Schladming/Österreich verlegt. Am Tag nach dem berühmten Nachtslalom wird auch der „Riesen“ am 25. Januar unter Flutlicht ausgetragen.
Die FIS hatte Garmisch die Ausrichtung der Rennen am Dienstag entzogen. Als Grund wurden die „ungünstige Wettervorhersagen“ sowie die „aktuellen Schneeverhältnisse“ angegeben.
Auf der Kandahar hätten am 28. und 29. Januar die letzte Abfahrt und der letzte Riesenslalom vor der WM in Courchevel/Meribel (5. bis 19. Februar) stattfinden sollen. Aufgrund des Schneemangels und der ungünstigen Temperaturen hatten die Organisatoren in „GAP“ bereits den Slalom auf dem Gudiberg am 4. Januar nur unter größten Mühen gewährleisten können.

Weltcup im Ski Alpin 2022/23: Alle weiteren Infos zur Saison

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