Sicherheit bei Olympia in Paris
: Über 4000 Personen von den Spielen ausgeschlossen

Im Rahmen der Sicherheitsüberprüfungen für die Olympischen Spiele in Paris sind bereits 4355 Personen von dem Großereignis in der französischen Hauptstadt ausgeschlossen worden.
Von
Florian Huth
Paris
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Vor den Olympischen Spielen in Paris

Die Sicherheit hat bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris oberste Priorität.

Thomas Padilla/AP/dpa

Über 4000 Menschen dürfen nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen. Das gab Innenminister Gerald Darmanin bekannt. Dabei handelt es sich um Menschen, die eine Bedrohung für die Veranstaltung darstellen könnten.

Über eine Million Sicherheitschecks für Olympia 2024 in Paris

„Wir haben die Zahl von einer Million administrativer Untersuchungen überschritten“, sagte Darmanin. Das sei das „vor einem Jahr angekündigte“ Ziel gewesen. Die Checks wurden für alle Personen durchgeführt, die in diesem Sommer in irgendeiner Weise an den Olympischen Spielen (26. Juli bis 11. August) in Frankreich teilnehmen werden. Dazu zählen die Sportlerinnen und Sportler, aber unter anderem auch Trainer, Journalisten, Freiwillige oder private Sicherheitsleute.

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35.000 Polizisten und 18.000 Soldaten täglich im Einsatz

„Sicherheit war die oberste Priorität für Paris 2024“, sagte Organisationschef Tony Estanguet. Dass eine Weltstadt praktisch für mehr als zwei Wochen zum Sportplatz wird und eine Eröffnungsfeier erstmals nicht in einem Stadion stattfinden wird, sorgt für erhöhten Sicherheitsaufwand: Rund 35.000 Polizisten und Gendarmerie-Mitglieder sowie 18.000 Soldaten werden bei den Spielen im Schnitt jeden Tag im Einsatz sein.