September
: So spannend wird die ARD-Dokumentation

Am 11. September 2026 zeigt das Erste die Doku „September“. Wer kommt darin zu Wort? Und wie veränderte 9/11 die Welt? Alle Infos zur Ausstrahlung findet ihr in diesem Artikel.
Von
Anika Grabitz,
Daniela Westermayer
Berlin
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„September“ läuft am 11. September 2026 im Ersten.

WDR/picture-alliance/akg-images

Ein einzelner Tag, der bis heute nachwirkt: Die Dokumentation „September“ erzählt zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 die Geschichte jenes Tages neu. Am 11. September 2026 zeigt das Erste den 90-minütigen Film von Johan von Mirbach.

Was genau geschah an jenem Morgen? Welche Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kommen zu Wort? Die Antworten auf diese Fragen gibt es hier im Artikel.

„September“: Sendetermine und Sendezeit

In dieser Woche erinnert das Erste an ein einschneidendes Kapitel der jüngeren Geschichte: „September“ läuft am Freitag, 11. September 2026, zur Primetime im Ersten. In der Nacht auf Samstag folgt zudem eine Wiederholung der Doku.

Die Sendetermine und Sendezeiten im Überblick:

  • Freitag, 11. September 2026, um 20:15 Uhr
  • Samstag, 12. September 2026, um 01:25 Uhr

Gibt es „September“ in der Mediathek?

Wer die TV-Ausstrahlung verpasst hat, kann sich „September“ bequem im Nachhinein ansehen: Die Dokumentation steht bereits seit dem 9. September 2026 in der ARD-Mediathek zur Verfügung und kann dort noch bis zum 11. Oktober 2026 gestreamt werden.

Worum geht es in „September“?

New York im Sommer 2001: eine Stadt im Aufbruch. Für die junge Deutsche Susanne Hegenscheidt, die zu ihrem Verlobten an den Broadway gezogen ist, ist es die glücklichste Zeit ihres Lebens – mit Blick aus dem Fenster auf die Türme des World Trade Centers. Dieser Unbeschwertheit stellt die Dokumentation die Vorbereitungen der 19 Attentäter gegenüber, die zur gleichen Zeit unbemerkt unter den New Yorkern leben.

Am Morgen des 11. September 2001 fliegt um 8:46 Uhr das erste Flugzeug in den Nordturm. Der Film begleitet unter anderem Désirée Bouchat, die sich aus dem Südturm retten kann, sowie Ersthelferinnen und Ersthelfer vor Ort, zeichnet die politische Zeitenwende nach und endet im Heute, 25 Jahre später – bei Zeitzeugen, die bis heute mit den Folgen jenes Tages ringen.

Joschka Fischer, damals Außenminister, erinnert sich an die Katastrophe zurück.

Joschka Fischer, damals Außenminister, erinnert sich an die Katastrophe zurück.

WDR/Spiegel TV Studios/Joahnnes Straub

Die Besetzung von „September“ im Überblick

Anders als bei einem Spielfilm gibt es in „September“ keine Besetzung mit Schauspielerinnen und Schauspielern: Echte Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Politikerinnen und Politiker berichten von ihren eigenen Erlebnissen. Wer im Film zu Wort kommt, zeigen wir euch hier:

  • Susanne Hegenscheidt – deutsche Auswanderin, erlebte die Anschläge aus ihrer Wohnung nahe des World Trade Center
  • Lars Klingbeil – heutiger Bundesfinanzminister, war 2001 als 23-jähriger Praktikant in New York
  • Joschka Fischer – damaliger deutscher Außenminister
  • Claus Kleber – damaliger ARD-Korrespondent in Washington
  • George Pataki – damaliger Gouverneur von New York
  • Désirée Bouchat – arbeitete im 101. Stock des Südturms und konnte sich retten
  • Markus Albrecht – deutscher Rettungssanitäter, half nach den Anschlägen vor Ort
  • Pia Hoffmann – Baggerfahrerin bei den Aufräumarbeiten am Ground Zero
  • Juliette Kayyem – ehemalige Staatssekretärin im US-Heimatschutzministerium
  • Lee Harris – damaliger Radiomoderator
  • Bridget Gormley – verlor ihren Vater, einen Feuerwehrmann, an den Spätfolgen der Aufräumarbeiten

Wann und wo wurde „September“ gedreht?

Statt klassischer Drehorte kombiniert „September“ neu geführte Interviews mit den Zeitzeugen und Politikern mit historischem Archivmaterial aus dem Jahr 2001.