Puma: Wie Rudi Dassler seine Marke eigentlich nennen wollte

Puma gehört seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Sportartikelherstellern der Welt.
Daniel Vogl / dpa22,5 Milliarden Euro Umsatz hat Adidas im vergangenen Jahr erwirtschaftet, Puma machte umgerechnet 8,5 Milliarden Euro an Umsatz. Zahlen zweier Weltkonzerne, die in Deutschland beheimatet sind. Ihre Gründer: die Gebrüder Dassler aus Herzogenaurach.
Adi und Rudi Dassler: Wie alles anfing
RTL strahlt am Dienstagabend um 20:15 Uhr den Film „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ aus. In den 20ern gründeten Adi und Rudi Dassler ihre gemeinsame Schuhmanufaktur in Herzogenaurach – bis heute Sitz der beiden Weltkonzerne. Sie spezialisierten sich schon damals auf die Herstellung von Sportschuhen. Nach vielen erfolglosen Jahren gelang den Dasslers bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin ihr langersehnter Durchbruch. Sie rüsteten die US-Sprinter Jesse Owens mit Schuhen aus. Er gewann viermal Gold.
Dassler-Streit: SO wollte Rudi seine Firma zunächst nennen
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zerstritten sich die Brüder. Adi Dassler gründete die Firma „Adidas“ – eine Kombination aus seinem Vor- und Nachnamen. Auch Rudi Dassler machte sich selbstständig. Er wollte seine Sportmarke erst „RUDA“ nennen – ebenfalls eine Zusammensetzung seiner Namen. Doch der schlaue Unternehmer entschied sich um: Die Wahl fiel auf „Puma“. Rudi Dassler wollte einen auffälligeren Namen, heißt es. „Er erstellte eine Liste der Eigenschaften von Spitzensportlern – schnell, temperamentvoll, dynamisch, sprung- und angriffsbereit –, dann hatte er die Eingebung: Puma“, schreibt der Sportartikelhersteller auf seiner Webseite.
