Mordfall bei Aktenzeichen XY
: Polizei verheimlicht interessantes Detail

Die Kripo Köln fahndet bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ nach einem Mann, der verdächtigt wird, seine schwangere Tochter ermordet zu haben.
Von
Eduard Ebel
Köln
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Die Kripo Köln fahndet nach Hassas Fayas Gyndy

Die Kripo Köln fahndet nach Hassan Fayas Gyndy. Der Fall ist am Mittwoch bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ thematisiert worden.

Kripo Köln

Wo ist Hassan Fayas Gyndy? Die Kripo Köln vermutet, dass er seine 19-jährige Tochter Zare ermordet haben soll. Die junge Frau war zum Todeszeitpunkt schwanger. Die Tat ereignete sich am 4. Januar 2017 in Köln. Der Vater war nach Aussagen der Ermittler möglicherweise nicht mit der Lebensführung seiner Tochter einverstanden.

Die Spur führt in den Irak

Hassan Fayas Gyndy setzte sich nach dem Tod seiner Tochter in den Irak ab. Von dort aus informierte er die Polizei über den Leichenfundort seiner Tochter. Bis heute ist der Gesuchte auf der Flucht. Die Polizei hofft, mithilfe der Zuschauer von „Aktenzeichen XY … ungelöst“ Hassan Fayas Gyndy endlich ausfindig zu machen.

Es gibt erste Ermittlungserfolge: Zuschauer haben sich tatsächlich bei der Kripo gemeldet. „Wir haben zwei Hinweise bekommen, wo er sich aufhalten könnte. Wir haben auch Fotos übersandt bekommen. Ist er das da drauf? Dann wollen wir mal hoffen, dass er es tatsächlich ist“, gibt sich Fabian Puchelt (LKA Bayern) optimistisch.

Polizei behält wichtige Info zunächst für sich

Moderator Rudi Cerne hakt nach: „Kann man etwas zum Aufenthaltsort sagen?“ Doch Fabian Puchelt muss den ZDF-Star enttäuschen und erklärt: „Das werde ich ganz bewusst heute nicht sagen. Wir lassen es einfach mal offenstehen und hoffen, dass wir es in den nächsten Wochen nachberichten können.“ Die Polizei hält diese wichtige Information aus ermittlungstaktischen Gründen zurück. Für Hinweise, die zur Festnahme des Gesuchten führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.