Kündigung bei „Sturm der Liebe“: Alfons geht auf Konfrontation

Bei „Sturm der Liebe“ werden Katja (Isabell Stern) und Alfons (Sepp Schauer) zu Gegnern.
ARD/WDR/Christof ArnoldIn der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ verhärten sich die Fronten: In Folge 4565 (31.03. um 15:10 Uhr im Ersten) sorgen die betriebsbedingten Kündigungen am Fürstenhof weiter für Unruhe. Als ein Stallbursche Alfons’ (Sepp Schauer) Hilfe sucht, setzt sich der Betriebsrat für Gerechtigkeit ein – und steht plötzlich Katja (Isabell Stern) und der Chefetage feindlich gegenüber...
Alfons ist als Betriebsrat gefragt
Aufgrund der zahlreichen Stornierungen wegen der anstehenden Erdgasbohrungen am Golfplatz muss am Fürstenhof gespart werden. Dass dadurch Stellen wegfallen, sorgt für Aufruhr in der Belegschaft. Ein Stallbursche, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, steht plötzlich vor Alfons’ Tür und bittet ihn um Hilfe.
In seiner Funktion als Betriebsrat sucht der Chefportier daraufhin das Gespräch zu Katja. Diese macht ihm zunächst klar, dass niemand gekündigt worden sei, lediglich Verträge seien nicht verlängert worden – was in Alfons’ Augen jedoch keinen Unterschied macht. Er wirft die Frage auf, „ob eine Aneinanderreihung befristeter Verträge überhaupt rechtens ist“.
Katja scheitert bei Werner
Damit sei ja überhaupt keine Planungssicherheit gegeben. „Der junge Mann wird jetzt bald Vater und hat kein festes Einkommen“, erklärt er mitfühlend. Doch Katja entgegnet, dass ihr die Hände gebunden seien. Alfons appelliert an ihre Menschlichkeit und fordert zumindest eine Art Abfindung. „Das ist ein guter Kompromiss“, lenkt Katja ein und verspricht, mit Werner zu sprechen.
Katja versucht wirklich, Abfindungen durchzusetzen. Doch der Senior hält davon nichts, es gehe um das Wohl des Fürstenhofs. Das teilt Katja Alfons später telefonisch mit. Der Chefportier ist enttäuscht.
Am nächsten Tag bringt er einen Umschlag des entlassenen Stallburschen zu Christoph (Dieter Bach) ins Büro: „Der Herr Raubach verklagt den Fürstenhof auf Entfristung seines Vertrages.“
Alfons unterstützt Sammelklage
Der Anteilseigner ist alles andere als erfreut, dass „ein paar Einsparungen“ solche Konsequenzen mit sich bringen. Das macht er auch Katja klar: „Hätten Sie diesem Stallburschen gleich eine Abfindung zugesprochen, dann hätten wir jetzt nicht den Salat!“
Auch Alfons muss später einstecken. „Was ist eigentlich in Sie gefahren? Sie können die Kollegen doch nicht dazu ermutigen, den Fürstenhof zu verklagen!“ Doch Alfons wehrt sich: „Wenn der Fürstenhof respektvoller mit seinen Mitarbeitern umgehen würde, dann hätte er auch nicht geklagt!“ Die Diskussion wird hitzig.
Das bringt den Betriebsrat auf eine Idee: „Wir müssen eine Sammelklage aller gekündigter Mitarbeiter initiieren“, erklärt er später seiner Frau Hildegard (Antje Hagen). Das sei eine Unverschämtheit ohnegleichen.

