Krawalle beim Wiener Derby
: Konsequenzen für Fans von Rapid und Austria

Beim Derby zwischen Rapid und Austria Wien kam es zu schweren Krawallen. Ein Mann wurde schwer verletzt. Die Vereine einigen sich auf eine erste Sofortmaßnahme.
Von
Florian Huth
Wien
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Rapid Wien - Austria Wien

Die Polizei musste beim Stadtderby zwischen Rapid Wien und Austria Wien eingreifen. Es gab Verletzte.

Max Slovencik/APA/dpa
  • Ausschreitungen beim Wiener Derby zwischen Rapid und Austria Wien
  • Verbot von Auswärtsfans bei den nächsten vier Derbys beschlossen
  • Ein Mann schwer verletzt, liegt im künstlichen Koma
  • Ermittlungen wegen absichtlich schwerer Körperverletzung laufen
  • Rapid Wien befürchtet Punktabzug wegen vorangegangener Vorfälle

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach den schweren Ausschreitungen beim Wiener Fußball-Stadtderby zwischen Rapid und Austria wird es bei den kommenden vier Derbys keine Auswärtsfans im Stadion geben. Darauf einigten sich beide Clubs im Nachgang des Spiels am Sonntag, wie Austrias Finanzvorstand Harald Zagiczek nun bestätigte. Über sportrechtliche Konsequenzen wird frühestens in der kommenden Woche beraten.

Fans stürmten beim Wiener Stadtderby den Platz

Im Anschluss an das 2:1 von Rapid stürmten Fans beider Lager den Platz, es kam zu Schlägereien. Zuvor sollen Austria-Anhänger Böller in Richtung der benachbarten Rapid-Osttribüne geworfen haben. Auch aus den Reihen der Rapid-Fans sollen Geschosse geflogen sein.

Rapid Wien - Austria Wien

Ein Verletzter wird nach den Krawallen beim Wiener Stadtderby zwischen Rapid Wien und Austria Wien vom Platz getragen.

Max Slovencik/APA/dpa

Ein Schwerverletzter im Koma

Ein Mann wurde nach dem Derby bei einem Vorfall an einer nahen U-Bahn-Station laut Polizei schwer verletzt. Medienberichten zufolge liegt er nach den Ausschreitungen im künstlichen Koma. „Es wird wegen absichtlich schwerer Körperverletzung ermittelt. Der Tatverdächtige wurde von der Bereitschaftseinheit festgenommen“, bestätigte die Wiener Polizei.

Rapid befürchtet Punktabzug

Das vom Deutschen Robert Klauß trainierte Rapid befürchtet einen Punktabzug, da der Club nach Vorfällen beim Derby im vergangenen Februar „unter Bewährung“ stehe. Damals hatten einige Rapid-Profis mit den Fans homophobe Schmähgesänge angestimmt.