Kein Tatort heute: Warum der Sonntagskrimi entfällt

Am 14. Juni 2026 läuft kein „Tatort“ im Ersten.
ARD Degeto/SRF/Sava HlavacekEin Sonntag ohne ihren Krimi ist für viele ARD-Zuschauerinnen und -Zuschauer fast undenkbar. Der „Tatort“ gehört einfach fest dazu, um das Wochenende ausklingen zu lassen. Aktuell ist zwar offiziell Sommerpause, doch immerhin laufen Wiederholungen – eigentlich. Denn in dieser Woche gucken die Fans in die Röhre: Am 14. Juni 2026 gibt es keine Ermittlungen.
Wir verraten euch, warum der „Tatort“ entfällt, was stattdessen läuft und wann die nächste Wiederholung im Programm steht.
Fußball-WM statt „Tatort“
Der Grund für den Sonntagskrimi-Ausfall ist die vor wenigen Tagen gestartete Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA. Am Sonntag, 14. Juni 2026 zeigt das Erste ab 18:00 Uhr die „Sportschau“. Um 19:00 Uhr startet das Vorrundenspiel Deutschland gegen Curacao in der Gruppe E, das aus Houston übertragen wird.
Wann kommt der nächste „Tatort“?
Die Fans können aber beruhigt sein, denn es geht schon in der kommenden Woche weiter. Der nächste „Tatort“ läuft somit am 21. Juni 2026. Dieser Sonntagskrimi nimmt die Zuschauenden dann mal wieder mit in die Schweiz.
Darum geht es im „Tatort: Blinder Fleck“
Im „Tatort: Blinder Fleck“ aus Zürich aus dem Jahr 2023 führt ein brutaler Dreifachmord die beiden Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) an einen Ausflugsort im idyllischen Zürcher Oberland.
Eine Frau liegt erschossen in einem Auto, davor zwei tote Männer. Alle drei wurden mit einem Kopfschuss hingerichtet. Während Tessa zur Spurensuche den Tatort sichert, schaut sich Isabelle das Auto genauer an und macht dabei einen herzzerreißenden Fund: Die sechsjährige Ella (Maura Landert) hat sich unter dem Rock der toten Mutter versteckt und dort während Stunden ausgeharrt.
Tessa und Isabelle suchen nach einer Verbindung der drei Mordopfer. Ihre ersten Recherchen ergeben: Ellas Eltern Marco Tomic (Patric Gehrig) und Julie Perrier (Samia von Arx) waren gemeinsam mit dem Schweizer Investor Joel Müller (Ralph Gassmann) Inhaber des Startups „Protected View“. Das Unternehmen hat mit „Blind Spot“ ein Programm entwickelt, das computergesteuerte Gesichtserkennung zu erschweren vermag.
Müller wollte die Firma an das US-Unternehmen „Security Rumpf“ verkaufen. Dagegen wehrte sich Tomic. Da „Security Rumpf“ sein Geld mit drohnengesteuerten Überwachungssystemen verdient, vermutete er, der Verkauf sollte sein Programm aus dem Verkehr ziehen. Jakob Bachmann (Uwe Schwarzwälder), das dritte Opfer, war der Bankberater des Unternehmens, den Müller dazu bringen wollte, Tomic den Kredit zu kündigen und ihn zum Verkauf zu zwingen.
Es gibt aber offensichtlich noch eine zweite Verbindung zwischen den Toten, die weit in der Vergangenheit liegt. Die beiden ermordeten Männer waren Mitglieder einer paramilitärischen Gruppe von Kroaten, die im Bosnienkrieg Kriegsverbrechen verübte.
Ein dritter Mann der Gruppe, Lars Diemer (Marcus Signer), wurde dafür verurteilt und vor Kurzem aus der Haft entlassen. Ihm gehört auch das geheimnisvolle Motorrad, das die Ermittler auf Drohnenaufnahmen entdecken, die in der Nähe des Tatortes gemacht wurden.
Vieles deutet darauf hin, dass Diemer noch eine Rechnung mit seinen einstigen Kumpanen offen hatte. Steckt er hinter dem Dreifachmord im Zürcher Oberland? Als der Täter von der kleinen Ella erfährt, gerät diese erneut in große Gefahr.
