Kein Tatort am 06.07.25
: Warum der Sonntagskrimi entfiel

Am 6. Juli 2025 mussten die ARD-Zuschauenden auf ihren Sonntagskrimi verzichten. Warum der „Tatort“ entfiel und was stattdessen lief, erfahrt ihr hier.
Von
Daniela Westermayer
Berlin
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Die ARD-Zuschauenden müssen in dieser Woche auf ihren Sonntagskrimi verzichten.

Die ARD-Zuschauenden mussten in dieser Woche auf ihren Sonntagskrimi verzichten.

Radio Bremen/Claudia Konerding

Der Sonntagskrimi im Ersten hat für viele Zuschauende feste Tradition und ist ein fixer Termin im Kalender. Pünktlich um 20:15 Uhr lassen sie das Wochenende mit dem „Tatort“  ausklingen.

Aktuell ist zwar offiziell Sommerpause, doch immerhin laufen Wiederholungen – eigentlich. Denn am 6. Juli 2025 guckten die Fans in die Röhre: Es gab keine Ermittlungen.

Wir verraten euch, warum der „Tatort“ entfiel, was stattdessen lief und wann die nächste Wiederholung im Programm steht.

Fußball-EM der Frauen statt „Tatort“

Der Grund für den Sonntagskrimi-Ausfall war die Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz. Am Sonntag, 6. Juli 2025, zeigte das Erste ab 20:15 Uhr die Vorrunden-Partie Schweiz gegen Island. Anpfiff war um 21 Uhr.

Das Spiel wurde live aus Bern übertragen. Claus Lufen moderierte, als Expertin war Almuth Schult dabei.

Wann läuft der nächste „Tatort“?

Die Fans müssen sich leider noch etwas länger gedulden: Auch in dieser Woche muss der Sonntagskrimi der Fußball-EM weichen. Der nächste „Tatort“ läuft somit erst am 20. Juli 2025.

Darum geht es im „Tatort: Das Mädchen, das allein nach Haus geht“

In „Das Mädchen, das allein nach Haus‘ geht“ aus dem Jahr 2022 wird eine männliche Leiche ohne Kopf aus der Spree geborgen. Die Identität des Mannes ist schwer zu ermitteln. Wenig später wird die Berliner Kommissarin Nina Rubin (Meret Becker) von einer jungen Frau verfolgt. Julie Bolschakow (Bella Dayne) erzählt der Kommissarin, dass sie Zeugin eines Mordes geworden ist und bittet Rubin um polizeilichen Schutz. Sie kannte den Toten aus der Spree, er hatte ihr offenbart, dass ihr Mann Yasha (Oleg Tikhomirov) ein führendes Mitglied der russischen Mafia in Berlin ist.

Rubin beschließt, der jungen Frau zu helfen, und weiht die Kriminaldirektorin (Nadeshda Brennicke) ein. Die will Julie in ein Zeugenschutzprogramm aufnehmen, wenn diese im Gegenzug belastendes Material über ihren Ehemann vorlegen kann. Der Kontakt zu Julie bringt Rubin jedoch in ein Dilemma, weil sie fortan Karow (Mark Waschke) aus den Ermittlungen heraushalten muss, um die junge Frau nicht zu gefährden.

Karow ermittelt die Identität des Toten, spürt aber mehr und mehr, dass seine Kollegin ihm Dinge verheimlicht. Vertrauen war von Anfang an ein heikles Thema zwischen den beiden und Rubins Verhalten verletzt Karow – zumal sie sich auch privat nähergekommen sind. Umso mehr bricht das alte Problem nun wieder auf. Wird es Nina Rubin in ihrem letzten Fall gelingen, Julie aus den Fängen ihrer kriminellen Familie zu befreien?