Union Berlin
: Woran scheiterte der Isco-Transfer in die Bundesliga?

Es wäre der Transfer-Hammer dieser Bundesliga-Saison gewesen. Doch in letzter Sekunde ist der Transfer von Isco zu Union Berlin geplatzt. Woran scheiterte der Deal?
Von
Kai Winderl
Berlin
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Union stand kurz vor einer Verpflichtung des spanischen Fußballstars Isco. Doch in letzter Sekunde scheiterte der Deal.

Manu Fernandez/dpa

Der 1. FC Union Berlin stand kurz vor dem größten Transfer-Coup seiner Vereinsgeschichte: Der Kult-Fußballclub aus dem Osten der Hauptstadt sollte einem Medienbericht zufolge den ehemaligen Real-Star Isco verpflichten. Wie die Bild berichtet, scheiterte der Deal jedoch in letzter Sekunde.

Alle Infos rund um den Transfer-Flop der „Eisernen“.

Union Berlin: Isco sollte bis Juni 2024 unterschreiben

Eine spanische Sportzeitung bezeichnete den bevorstehenden Transfer von Isco zu Union Berlin als „Bombe des Tages“. Laut Sky hätte Isco einen Vertrag bis Juni 2024 mit einer Option für ein weiteres Jahr bekommen sollen. Die Vertragsunterlagen hätten am Dienstag, dem letzten Tag des Wintertransferfensters, unterschrieben werden sollen. Doch in letzter Sekunde platzte der Deal.

Isco-Wechsel: Woran scheiterte der Deal?

Wie die Bild berichtet, scheiterte der Deal zwischen Isco und Union Berlin in letzter Sekunde am Deadline-Day. Iscos Berateragentur Gestifute erläutert die Gründe folgendermaßen: „Wir mussten im Verlauf der Gespräche feststellen, dass unser Verhandlungspartner nicht mehr bereit war, sich in dem ursprünglich besprochenen Rahmen zu bewegen.“ Union-Manager Oliver Ruhnert (51) erläuterte die Gründe folgendermaßen: „Wir hätten Isco gerne bei uns gesehen, aber wir haben unsere Grenzen. Diese wurden heute entgegen der vorherigen Absprachen überschritten, deshalb kommt der Transfer nicht zustande.“

Isco: Die Karriere des ehemaligen „Golden Boy“

Isco heißt mit bürgerlichem Namen Francisco Román Alarcón Suárez und ist bekannt als ehemaliger Spieler von Real Madrid. Er stammt aus dem südspanischen Benalmádena und begann seine Karriere beim FC Valencia, bevor er 2013 zu Real Madrid wechselte. Damals galt er als großes Talent und wurde von der italienischen Zeitung „Tuttosport“ zum Golden Boy gekürt. 2013 gewann er zudem mit der spanischen U21-Mannschaft die EM. In seiner ersten Saison bei Real Madrid absolvierte er 53 Einsätze und erzielte anschließend zahlreiche Erfolge, darunter fünf Champions League Siege, vier Club-Weltmeistertitel, drei UEFA Supercup Siege, drei spanische Meistertitel, drei spanische Superpokalsiege und einen spanischen Pokaltitel. Zudem spielte er 38 Mal für die spanische Nationalmannschaft.