„In höchster Not“
: Dramatischer Einsatz am Höllentalgletscher

Am Höllentalgletscher eskaliert die Lage: In der kommenden Folge geraten nicht nur verunglückte Bergsteiger, sondern auch die Einsatzkräfte selbst an ihre Grenzen.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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Einsatz der Bergwacht Ramsau. (Symbolbild)

Einsatz der Bergwacht Ramsau. (Symbolbild)

BR/Timeline Production

Am Montag, 14. September, um 20:15 Uhr zeigt der BR die zweite Folge der aktuellen Staffel von „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“. Die Episode trägt den Titel „Weltuntergang“ – und der Name ist angesichts der Bedingungen am Höllentalgletscher durchaus wörtlich zu nehmen.

Bergwacht Grainau im Unwetter gefangen

Am Höllentalgletscher hat sich die Situation zugespitzt. Ein unbeteiligter Bergsteiger ist in eine Gletscherspalte gestürzt, während ein Gewitter die Einsatzstelle der Bergwacht Grainau schneller und heftiger erreicht als zunächst erwartet.

Innerhalb kurzer Zeit wird der Einsatz für alle Beteiligten lebensgefährlich. Der Klettersteig entwickelt sich bei den zahlreichen Blitzeinschlägen zum Risiko, Starkregen verwandelt die Gletscherspalten in reißende Bäche. Dazu kommen Hagel und Steinschlag.

Retter und Patienten sind den extremen Bedingungen weitgehend schutzlos ausgeliefert.

Besonders problematisch: Unter diesen Wetterbedingungen kann auch der Rettungshubschrauber nicht mehr fliegen. Gleichzeitig wäre ein Abstieg vom Gletscher ohne geeignete Ausrüstung wie Steigeisen ebenfalls gefährlich.

Den Bergrettern bleibt deshalb zunächst kaum eine andere Möglichkeit, als auszuharren und auf eine Verbesserung der Lage zu hoffen.

Einsatz bringt auch die Bergretter an ihre Grenzen

Die außergewöhnlichen Bedingungen fordern dabei nicht nur die Menschen, die gerettet werden müssen. Auch die Einsatzkräfte selbst stoßen während des Einsatzes körperlich und mental an ihre Belastungsgrenzen.

Gerade diese unmittelbaren Einblicke gehören zu den Besonderheiten der Bergretter-Doku. „In höchster Not“ zeigt echte Einsätze der bayerischen Bergwacht und begleitet die Helfer auch dann, wenn sich eine zunächst beherrschbare Situation plötzlich dramatisch verändert.

ARD-Dokuserie „In höchster Not“: HANDOUT - 22.04.2026, Bayern, Grainau: Das vom Bayerischer Rundfunk zur Verfügung gestellten Handout zeigt den Bergretter der Bergwacht Grainau Tobias Limmer beim Einsatz in der Nähe der Zugspitze.  Die ersten beiden Staffeln der ARD-Dokuserie über die Bergwacht ""In höchster Not – Bergretter im Einsatz" haben eine Millionenpublikum erreicht. Beteiligt waren Bergretter der Bergwachten Grainau, Bad Reichenhall und Berchtesgaden. (zu dpa: «Bergwacht im Rampenlicht – Fans, Geschenke und Bewerbungen») Foto: BR/Timeline Production/Bayerischer Rundfunk/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Sendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Die ersten beiden Staffeln der ARD-Dokuserie über die Bergwacht ""In höchster Not – Bergretter im Einsatz" haben eine Millionenpublikum erreicht. Beteiligt waren Bergretter der Bergwachten Grainau, Bad Reichenhall und Berchtesgaden.

BR/Timeline Production/Bayerischer Rundfunk/dpa

Bergwacht Ramsau muss am Watzmann ausrücken

Der zweite Einsatz der Folge führt zur Bergwacht Ramsau. Ihr Einsatzgebiet umfasst unter anderem die Bergregion rund um den Watzmann.

Dort sorgt die anspruchsvolle Watzmann-Überschreitung immer wieder für Rettungseinsätze. Diesmal benötigen ein Vater und seine Tochter Hilfe.

Nach einer langen Wanderung bei Temperaturen von mehr als 30 Grad sind beide körperlich am Ende. Krämpfe, Unterzuckerung und völlige Erschöpfung machen ein Weitergehen schwierig.

Für die erfahrenen Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau sind solche Situationen zwar nicht ungewöhnlich, dennoch können sie im alpinen Gelände schnell ernst werden.

Wann läuft „In höchster Not: Weltuntergang“ im TV?

Die Folge „Weltuntergang“ läuft am Montag, 14. September, um 20:15 Uhr im BR Fernsehen und hat eine Länge von rund 45 Minuten.

Eine Wiederholung zeigt der BR am Sonntag, 20. September, um 15:30 Uhr.

Wer die Folge unabhängig von den TV-Terminen sehen möchte, kann sie außerdem jederzeit in der ARD Mediathek abrufen.

Damit wartet auf die Zuschauer eine der bislang dramatischsten Folgen der zweiten Staffel – mit extremen Bedingungen für die Bergwacht Grainau und einem kräftezehrenden Rettungseinsatz der Bergwacht Ramsau.