Heute im Free-TV
: Mit diesem Klassiker gelang Tom Cruise der Durchbruch

Am heutigen Montag könnt ihr diesen Actionklassiker mit Tom Cruise im Free-TV sehen. Der Film war äußerst erfolgreich an den Kinokassen, ist aber nicht unumstritten.
Von
Till Wölki
Berlin
Jetzt in der App anhören
US-Schauspieler Tom Cruise lächelt bei einer Veranstaltung für seinen den Film "Top Gun: Maverick" im Lotte World Tower. (zu dpa: «Tom Cruise bedankt sich während Sprung aus der Luft bei seinen Fans») +++ dpa-Bildfunk +++

1986 schlüpfte Tom Cruise zum ersten Mal in die Rolle des von „Maverick“.

picture alliance/dpa/YNA

Mit "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" läuft am Montagabend einer der beliebtesten Filme der 80er, der in enger Zusammenarbeit mit dem US-Militär entstand.

Fliegerass an der Top Gun-Akademie

Der US-Navy Pilot Pete "Maverick" Mitchel, gespielt von Tom Cruise, erhält nach einem riskanten Flugmanöver die Gelegenheit das Top Gun Trainingsprogramm zu absolvieren.

Durch seine Neigung gefährliche Manöver zu fliegen, Befehle zu missachten und seine allgemeine sture Einstellung zieht er nicht nur den Ärger seiner Ausbilder, sondern auch einiger seiner Mitschüler auf sich.

Eine dramatische Wendung nimmt seine Ausbildung, als aufgrund von Mavericks Fahrlässigkeit sein Co-Pilot "Goose" bei einem Einsatz ums Leben kommt und Maverick daraufhin in eine tiefe Krise gestürzt wird.

Top Gun verhalf Tom Cruise 1986 zum großen Durchbruch in Hollywood. Der Film spielte  weltweit mehr als 340 Millionen Dollar einspielte und macht Cruise zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation.

Kontroverse Hintergründe

"Top Gun" wurde unter anderem auf echten US-Militärschiffen gedreht und zeigte echte Kampfjets, die unter anderem von echten Top Gun Piloten geflogen wurden.

Um dies zu erreichen, ist das Studio eine Partnerschaft mit dem Pentagon eingegangen. Die Filmemacher durften daher die Ausrüstung des Militärs benutzen, während das Pentagon direkten Einfluss auf das Skript ausüben konnte, um sich selbst im Film besser darzustellen.

So starb in einer ursprünglichen Version des Skripts Mavericks Co-Pilot durch eine Kollision im Flug. Als sich die Navy jedoch beschwerte, dass viel zu viele US-Piloten im Film abstürzen würden, wurde die Todesursache zu einem Unfall beim Notausstieg geändert.

Diese in Hollywood etablierte Praxis sorgte schon damals, wie auch heute, für viel Kritik. Unter anderem, weil sich solche Maßnahmen als besonders effektiv erweisen, um dem US-Militär neue Rekruten zuzuspielen. So bezeichnete Jacob V. Lamar Jr. im Time Magazine Top Gun als eine "110-minütige Werbung für die Navy".

Auf IMDB liegt der Film bei einer Bewertung von 6,9 Sternen.

"Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" läuft Montagabend um 20:15 Uhr im Free-TV auf Kabel 1. Falls ihr den Film verpasst habt, findet ihr diesen im Stream bei Joyn*, Netflix, Paramount+ und MagentaTV.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Sollten Sie über die Links zu den Produkten einen Kauf abschließen, erhält swp.de eine kleine Provision. Die Berichterstattung beeinflusst das nicht. Die Produkte und Angebote in diesem Beitrag wurden redaktionell ausgewählt und bewertet.